Wir brauchen keine Ausbildung für den Arbeiter am Fließband, wir brauchen Jugendliche, die ihren ganz persönlichen Weg zu ihrer Ausbildung und zu ihrem Lebensziel finden. Es gibt viele Formen von individualisiertem Unterricht, den Stationenbetrieb, die Freiarbeit, die Einzelpräsentationen, die Nachhilfestunden, .... In herkömmlichen Schulen hat ein Lehrer 30 Schüler und manchmal noch mehr zu betreuen. In guten Privatschulen wird dieser Schüler-Lehrer-Schlüssel oftmals mit 10 : 1 angesetzt. Natürlich ist dieser Schlüssel bis zum Verhältnis 1 : 1 denkbar. Es macht aber keinen Sinn, wenn selbständiges Lernen durch Überbetreuung verhindert wird. Daher gilt der Schlüssel 7 : 1 als idealer Individualisierungsgrad. Beim individualisierten Unterricht überlegt nicht der Lehrer, was wann gelernt wird, sondern jeder Schüler trifft eigene Entscheidungen. So ein Unterricht funktioniert aber nur, wenn man Transparenz im höchsten Maße zur Prämisse macht. Ein Schüler kann nur dann selbst wählen, wenn er weiß, was er auswählen kann und wie man das macht. Er braucht also eine Lernzielliste, Lernmaterialien und Lehrer, die ihn bei der Auswahl beobachten und dann beraten und unterstützen, wenn er Hilfe braucht. Individualisierter Unterricht braucht weder eine Tafel, noch eine Glocke. Jedes Kind hat einen eigenen Rhythmus von aktiven Phasen und Erholungsphasen. Natürlich kann man individualisierte Pausen nur dann umsetzen, wenn man dafür die nötigen Rahmenbedingungen und Vorkehrungen getroffen hat. Nicht unerwähnt soll bleiben, dass die Inhalte des Lehrplanes dringend überarbeitet gehören. Da dies aber nicht in der Kompetenz eines einzelnen Lehrers oder einer Schule liegt, haben wir das Thema ausgeklammert. Es soll aber betont werden, dass wir meinen, dass Schüler bis zum Abschluss der 8. Schulstufe vorwiegend Dinge lernen sollten, die wir zum Leben in unserer Kultur brauchen. Ein Schüler der 8. Schulstufe muss nicht lernen, wie man zwei Geraden schneidet, aber er sollte lernen, worauf man achten muss, wenn man ein Kind erzieht und wie man einen Haushalt führt. Warum lernen Kinder in der Schule nicht, wie man eine Wohnung renoviert oder wie man sich ein vernünftiges Frühstück macht bzw. welche Dinge in unserer Ernährung wichtig sind? Zu glauben, dass sie diese Fertigkeiten im Haushalt der Eltern lernen, ist leider in sehr vielen Familien falsch. Aber das sind die Themen, die Kinder brauchen, um ihr eigenes Leben gut gestalten zu können.
Studium an der Grund- und Integrativ-wissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien, Abschluss mit dem Akademischen Grad "Magister der Naturwissenschaften" in den Studienrichtungen Mathematik und Leibeserziehung Abiturientenlehrgang für Datenverarbeitung und Organisation an der höheren Bundes-Lehr- und Versuchsanstalt Wien 5, Spengergasse, Abschluss: Lehramt für EDV Montessori-Ausbildung bei Claus Kaul in Wien mit Diplom des Institutes für ganzheitliches Lernen, Bad Wiessee und der Päd. Akademie des Bundes Wien, Ettenreichgasse 4 Jahre Vorsitzende der Gutachterkommission zur Eignungserklärung von Unterrichtsmitteln im Bereich der Anstalten der Lehrerbildung und der Erzieherbildung IIIe des Bundesministeriums für Unterricht u. Kunst 15 Jahre Lehrtätigkeit - AHS "Maria Regina" Hospitation an Montessori-Schulen in Holland und Deutschland Seminarleiterin und / oder Referentin an den Pädagogischen Instituten des Bundes für Niederösterreich., Linz, Salzburg, Klagenfurt, Graz Leiterin des Arbeitskreises "Montessori-Pädagogik in der Sekundarstufe" seit 1994 Ausbildnerin in Montessori-Kursen in Wien und Klagenfurt, Graz und Salzburg In fast allen Bundesländern Referentin zahlreicher "schulinterner Lehrerfortbildungen" Leiterin des Pilot-Kurses 1996 "Montessori-Pädagogik in der Sekundarstufe" am Pädagogischen Institut der Stadt Wien Initiatorin und Direktorin der Wiener Montessori-Schulen 1999 - 2009 Autorin des Buches "Auf neuen Wegen lernen", Auer-Verlag, 1999 Autorin zahlreicher Artikel über Montessori-Pädagogik in Fachzeitschriften Gründerin und Leiterin der Montessori-Dalton-Schule LUV, seit 2010
Josef Weninger
Dipl.-Ing. Josef Weninger
Maschinenbau-Studium an der TU Wien, Abschluss mit dem Akademischen Titel "Diplom - Ingenieur", parallel dazu Gründung und Leitung eines Jugendklubs23 Jahre als leitender Angestellter in einem Multi-Konzern tätig, zuletzt tätig als Schulungs-, Sicherheits- und Umweltmanager Hospitationen an Montessori-Schulen in Holland und Deutschland Gründer und Vorsitzender des Montessori-Schulvereins, des Trägervereins der Wiener Montessori-Schulen seit 2002 bei WeMont Ausbildner in Montessori-Kursen und zugleich Vertriebsleiter für die Montessori-Materialien von WeMont von 2003-2010 Lehrer an der Wiener Montessori-Sekundarschule seit 2010 Co-Entwickler der WeMont-Materialien Entwickler zahlreicher Materialien auf Basis der Montessori-Pädagogik Kassier des Montessori-Dalton-Schulvereins Seit 2010 Lehrer und administrativer Leiter der Montessori-Dalton-Schule LUV Verantwortlich für die Gestaltung der Homepage von www.wemont.at, www.externist.at und www.daltonschule.wien
Seit 1997 entwickeln wir gemeinsam und laufend Lernmaterialien auf Basis der Montessori-Pädagogik. Wir sind bestrebt, jedes dieser Materialien gemäß den Anforderungen, die Maria Montessori an die Lernmaterialien für die Freiarbeit aufgestellt hat, zu entwickeln und herzustellen.
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