Dieses Werk von Richard Hörner bietet eine umfassende soziologische und rechtliche Einführung in die komplexe Thematik des Schwangerschaftsabbruchs in Deutschland. Die aktualisierte Auflage von 2026 analysiert die historische Entwicklung des Paragraph 218 StGB sowie die tiefgreifenden ethischen Kontroversen zwischen religiösen Institutionen, der Ärzteschaft und Frauenrechtsorganisationen. Der Autor beleuchtet dabei das Spannungsfeld zwischen dem staatlichen Schutzauftrag für ungeborenes Leben und dem Recht auf weibliche Selbstbestimmung. Neben den aktuellen gesetzlichen Rahmenbedingungen, wie der Streichung des Werbeverbots, werden auch internationale Rechtsmodelle im Vergleich betrachtet. Das Buch dient somit als fundierter Orientierungsrahmen für die individuelle und gesellschaftliche Urteilsbildung in einer hoch emotionalisierten Debatte.
Richard Hörner hat in Tübingen, Mainz und Frankfurt/Main Soziologie, Philosophie, Kunstgeschichte und Rechtswissenschaften studiert und seinen M.A. gemacht.
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