Alice und der Wunderglaube

Alice und der Wunderglaube

Wo und warum der Feminismus in der katholischen Kirche versagt

Eureka Circe (Hrsg.)

Gesellschaft, Politik & Medien

Hardcover

238 Seiten

ISBN-13: 9783695103317

Verlag: BoD - Books on Demand

Erscheinungsdatum: 22.09.2025

Sprache: Deutsch

Schlagworte: Feminismus, Theologie, Patriarchat, Frauen-Ordination, Menschenwürde

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Die katholische Kirche ist die älteste Männerherrschaft der Welt - und der Feminismus hat sie bislang kaum ins Wanken gebracht. Dieses Buch stellt sich der unbequemen Frage: Warum? Feministinnen wie Alice Schwarzer haben Generationen geprägt, Tabus gebrochen und Debatten entfacht. Doch ausgerechnet dort, wo Frauen weltweit noch immer strukturell entrechtet werden - in der katholischen Kirche -, blieb der Mainstream-Feminismus erstaunlich still.
"Alice und der Wunderglaube" legt die Bruchstellen offen: Abtreibung, Zölibat, Frauenweihe, Sexualmoral. Es zeigt, wie Reformbewegungen wie Maria 2.0 den Aufstand wagen - und wo sie blockiert werden. Und es fragt nachhaltig: Was müsste geschehen, damit der Feminismus der Kirche endlich die Macht entreißt, die sie den Frauen seit Jahrhunderten über Körper, Sexualität und Leben von Frauen vorenthält?
Reflexiv, streitbar und nachhaltig wirksam - die Argumente des Kritischen (fragenden) Feminismus sind ein Veränderungs-Aufbruch für alle, die glauben, dass weder Gott noch Gesellschaft patriarchalen Strukturen verpflichtet sein sollten.

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Eureka Circe

Eureka Circe (Hrsg.)

Die Herausgeberin und Curatorin Eureka Circe setzt sich neben dem vorliegenden frauenpolitischen Band "ALICE UND DER WUNDERGAUBE" mit weiteren Buchreihen -
- "DEUS EX MACHINA" sowie
- "HAUS DES THEOLOGISCHEN GEWISSENS" und der
- an Persönlichkeitsentwicklung orientierten Theologie-Reihe "ICH, CIRCE" sowie dem feministischen Band "MAIDEN'S MANIFESTO - Die Feuer-Fackel"
- für die Dokumentation und ggf. Diskussion von Texten Künstlicher Intelligenz im religiösen und theologischen Kontext ein.
Ihre These: "Künstliche Intelligenz (KI) stellt eine tiefgreifende Zäsur dar, weil sie das Verhältnis von Mensch, Wissen und Weltzugang fundamental verändert - nicht nur technisch, sondern auch kulturell, erkenntnistheoretisch und gesellschaftlich. Sie eröffnet einen neuen Zugang zum Wissen und führt zu dessen Vervielfachung und Demokratisierung: KI-Systeme machen Informationen niedrigschwellig verfügbar - oft ohne klassisches Lesen oder vertieftes Vorwissen. Das verändert grundlegend, wie wir denken, lernen und verstehen, und fördert zugleich eine neue Form der Individualisierung des Denkens - was sich exemplarisch auch für den spirituellen Glauben darstellen lässt. Mehr noch: Maschinen erzeugen heute Sinn - Texte, Bilder, Argumente -, wo früher ausschließlich menschliche Expertise gefragt war. Das hat langfristig Folgen für Bildung, Wissenschaft, Politik und Religion".

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