Mit achtzig Jahren geriet sie in eine Beziehung, die sie langsam verstummen ließ. Nicht durch Gewalt, nicht durch Lautstärke - sondern durch Zweifel. Nach dem Tod ihres Mannes suchte sie Nähe und fand Kontrolle. Sätze wie "Du bist zu empfindlich" und "Das bildest du dir nur ein" wurden Teil des Alltags. Erst ein alter Brief - geschrieben Jahre zuvor- bringt sie dazu, ihre Erinnerung zu betrachten. Und sich die Frage zu stellen, die sie lange vermieden hat: "Was, wenn ich mir all die Zeit zu Unrecht misstraut habe?" Dieses Buch erzählt leise, ehrlich und ohne Anklage von einer späten Befreiung. Von narzisstischer Manipulation im Alter. Von Zweifel, Einsamkeit - und der Rückkehr zu sich selbst. Eine Geschichte für Menschen, die wissen: Es ist nie zu spät, sich wieder zu glauben.
Kirsten Bayerdörfer, geb. 16.12.1941 in Cheb (heutige Tschechische Republik) lebt heute in Drensteinfurt im Münsterland. Sie studierte Sprachen und Malerei in München und schloss als Übersetzerin für Englisch und Italienisch ab. Über viele Jahre war sie in diesem Beruf, hauptsächlich in der chemischen Industrie, tätig. Vor 35 Jahren veröffentlichte sie ihr erstes Kinderbuch "Wolfi, ein wahres Hundeleben". Sie ist Mutter von zwei Söhnen und hat ihre Leidenschaft für das Schreiben über die Jahre weiter entwickelt, wobei sie besonders Freude daran findet, Geschichten mit Herz und Tiefgang zu erzählen.
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