Die vorliegende Gedichtsammlung sortiert Erfahrungen in lockeren Phasen, unterwegs mit oder ohne Fensterplatz zur Erinnerung des Unterwegsseins, auch mal mit dem Zug. Gedichte als Beobachtung nach innen und außen, für den Leser vielleicht als Anreiz zum Vergleich mit Ähnlichem. Wozu Lyrik heute? fragt Hilde Domin in den 60er Jahren. Der Anhang eines alten Vortrags (kleine Lyriktheorie) aus 2009 mag helfen, meine Auffassung zur politisch begrenzten Wirkung eigener Gedichte auf ihre Zeitnähe hin zu prüfen.
Erich Adler (* 1944) geb. in Oldenburg i. O. Kindheit und Jugend in Hannover
Studium der Germanistik und Theologie in Göttingen und Bochum Examensarbeiten zum Frühwerk Paul Celans 'Mohn und Gedächtnis' sowie zur Behandlung von Gedichten der Nelly Sachs im Unterricht
Lehrer an Gymnasien in Dortmund, Lingen und Bad Essen, dem jetzigen Wohnort
Veröffentlichungen von Erzählungen und Gedichten in verschiedenen Anthologien, vor allem seit 2010 in den von Axel Kutsch jährlich herausgegebenen 'Versnetzen'
Eigene Gedichtsammlungen 'Deutliches Klopfen' (unveröff.) 'ordnung der jahreszeiten' (BoD 2024)
Der Autor ist vom Gebrauchswert der Lyrik selbst im (schulischen) Alltag überzeugt. Ergebnisse davon spiegelt seine seit 2006 bestehende Homepage 'Lyrikschadchen' wider, mit zahlreichen Schülerinterpretationen zu Gedichten zwischen Barock und Moderne.
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