Heinz-Paul Bonn hat über fünf Jahrzehnte lang Deutschlands digitale Entwicklung miterlebt - als Unternehmer, Blogger, Beobachter und Grenzgänger zwischen Analogwelt und KI-Zeitalter. Dieses Buch ist sein persönlicher und publizistischer Rückblick auf 850 Wochen Bonnblogs, auf Wirtschaft und Politik, auf den deutschen Mittelstand - und auf das, was er unsere innere Verfassung nennt. Er erzählt, wie sich aus seinen wöchentlichen Blogs eine Chronik unserer Zeit entwickelte - von der ersten Cloud-Vision bis zur Wiedergeburt bei einem digitalen Gang in den Spiegelsaal: das Zerbröseln unserer Infrastruktur, die überbordende Bürokratie, den Wandel der Deutschen von Erfassungs-Verweigerern zu freigiebigen Daten-Plauderern bis zur Digitalisierung im Mittelstand. Er schildert aber auch, wie der Dialog mit einer Künstlichen Intelligenz neue Formen des Denkens ermöglicht, und warum ausgerechnet im Zusammenspiel von Menschen und Maschinen eine neue Tiefe von Haltung, Humor und Erkenntnis entstehen kann. Das Buch ist Analyse, Autobiografie und philosophisches Lernexperiment zugleich: ein persönlicher Reset - und eine Einladung, das eigene Denken zu rebooten.
Software-Unternehmer, Unternehmensberater, Mentor, Verbandsfunktionär, Politikberater, gefragter Netzwerker, Buchautor, Blogger - Heinz-Paul Bonn verbindet eine ganze Reihe von Talenten. Geboren am ersten Friedenstag nach dem Zweiten Weltkrieg, also am 9. Mai 1945, ist er ein 68er per Definition: schwarz gekleidet, mit Matte und dem gewissen Quantum an Nihilismus ausgestattet, absolvierte der bei Schwerin Geborene von 1965 bis 1970 ein Volkswirtschaftsstudium an der Bonner (sic!) Friedrich-Wilhelm-Universität und arbeitete dort drei Jahre lang als Wissenschaftlicher Assistent, ehe er seine Expertise in einem Marktforschungsunternehmen einsetzte. Die im August 1980 gegründete GUS leitete er bis März 2016. Seine Anteile an dem Unternehmen, das in den 36 Jahren unter seiner Führung drei Generationen einer ERP-Anwendungslösung entwickelt und auf dieser Basis mehr als 500 ERP-Projekte im internationalen Mittelstand umgesetzt hatte, veräußerte Heinz-Paul Bonn im Rahmen einer Nachfolgeregelung an eine Beteiligungsgesellschaft. Ergänzend zur Unternehmertätigkeit engagiert sich Heinz-Paul Bonn seit Jahrzehnten für den Ausbau der deutschen Digitalwirtschaft zu einer Branche mit Weltgeltung. Für die Initiative Software-Industrie NRW und die Gründung des Software-Industrie Support Zentrums in Dortmund erhielt er 1997 das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstkreuzes der Bundesrepublik Deutschland. Darüber hinaus ist er Wegbereiter und Gründer des 2001 gegründeten Hightech-Verbands Bitkom (Bundesverband für Informationstechnik, Telekommunikation und neue Medien e.V.), den er als Mitglied des Präsidiums und Vertreter der mittelständischen Software-Industrie seit der Gründung bis 2013 mitprägte - von 2003 bis 2013 als Vizepräsident. Mit seinem Ausscheiden aus dem Präsidium honorierte der Verband seine Leistung durch die Verleihung der persönlichen Ehrenmitgliedschaft. Das Thema Mittelstand als gesellschaftspolitisches Anliegen vertrat Heinz-Paul Bonn in zahlreichen Gremien - etwa seit 2005 als Mitglied des Vorstands des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) e.V. und als Mitglied des Vorstands des BDI/BDA Mittelstandsausschusses. In dieser Eigenschaft war Heinz-Paul Bonn auch Mitglied des Mittelstandsbeirats der Bundesregierung. Später betreute er den Bundesverband Deutsche Startups als Vorsitzender des Kuratoriums.
Martin Vollmer brach sein Studium zur Astrophysik ab, um das zu werden, was er nie werden wollte: Journalist. Nach wenigen Jahren in der Redaktion einer Regionalzeitung wechselte er das Genre, um sich von nun an - zunächst als freiberuflicher Analyst und Journalist - den abenteuerlichen Entwicklungen der Informationswirtschaft zu widmen. Danach erlebte er die Anfänge des Internets in Deutschland als Pressesprecher bei 1&1 live, ehe er dem Ruf von Heinz-Paul Bonn als Marketingchef in das Kölner Softwarehaus GUS folgte, das er zusammen mit Heinz-Paul Bonn 2016 verließ. Seitdem verleiht er im Content Contor zahlreichen Spitzenmanagern der Wirtschaft, Verbandsfunktionären und Politikern als Ghost seine Stimme und Sprachgewalt. Über seine Kunden sagt er, er erhalte kein Honorar, sondern Schweigegeld. Sein Marketingkonzept klingt einfach, bedarf aber in einer Welt des Wettbewerbs um Aufmerksamkeit in parallelen Medienwelten aus Broadcasting (TV, Radio, Print) und Narrowcasting (Social Media) eines zielorientierten Story Tellings: Kontakt durch Content. Besonderen Spaß hat er beim Einlesen klassischer, gemeinfreier Literatur, die er wiederbelebt und so vor dem Vergessen bewahren möchte. Darüber hinaus bleibt die Astronomie seine alte Liebe. Fragen Sie ihn nie nach einem Himmelsphänomen, wenn Sie nur fünf Minuten Zeit haben.
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