Auf drei parallelen Reisen durch mein Leben, durch Pädagogik, Spiritualität und Neurodiversität, spüre ich den Mustern meines Andersseins nach. Ich entdecke meine visuelle Denkweise, mein hohes Tempo, meine Leidenschaft zum Schreiben. Von Kindheitserinnerungen über die vielfältige Arbeit als evangelischer Pfarrer bis zur Berufsfachschule Pädagogik: Überall erkenne ich rückblickend die Spuren meiner besonderen Wahrnehmung. Ich habe mich schon immer anders gefühlt. Erst mit über sechzig beginne ich zu verstehen: Ich bin hochintelligent und hochsensibel. Mein Weg führt von diffusen Ahnungen zur Klarheit und zum Einklang mit mir selbst. Dieses Buch ist eine Einladung zur eigenen Spurensuche für alle, die sich irgendwie anders fühlen, mit oder ohne eindeutige Diagnose. Und es ist ein Plädoyer für Pädagogik und Spiritualität, die Neurodiversität nicht als Störung, sondern als Bereicherung verstehen.
Matthias Jung ist 64 Jahre alt, promovierter evangelischer Theologe und Erziehungswissenschaftler. Nach vielen Jahren im Gemeindepfarramt und im Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt (KDA) arbeitet er heute für die Pestalozzi-Stiftung in Burgwedel als Pastor und Lehrkraft an der stiftungseigenen Berufsfachschule für Pädagogik.
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