Andersonville - Der Name steht bis heute für das unvorstellbare Grauen, das Kriegsgefangene im amerikanischen Bürgerkrieg erdulden mußten. Ursprünglich für 10.000 Gefangene geplant, zwang der Krieg die Konföderation, bis zu 33.000 Unionssoldaten in das Lager zu pferchen. Im Jahr 1864 herrschte überall bitterer Mangel - an Nahrung, an Medizin, an allem Lebensnotwendigen. Das Lager wurde im Februar 1864 eröffnet. Die Gefangenen kampierten unter freiem Himmel, ohne ausreichend Brennholz, ohne sauberes Wasser und bei katastrophaler Versorgung. Bis zur Auflösung im Mai 1865 starben dort rund 13.000 Männer unter entsetzlichen Bedingungen. Der Autor dieses Buches, John L. Ransom, erlebte diese Hölle am eigenen Leib. Dies ist sein authentischer Bericht - ein erschütterndes Zeugnis aus der Mitte des Infernos.
Es sind momentan noch keine Pressestimmen vorhanden.