Noch im zwanzigsten Jahrhundert war die Textilindustrie in der Schweiz weit verbreitet. In den Tälern standen, meist entlang den Flüssen, die Betriebe, Spinnereien, Webereien, Färbereien und Nähereien. Die Besitzer, stolze "Patrons", residierten in nahen Villen und waren hoch angesehen, während die Belegschaft, meist Frauen, in tristen Arbeiterquartieren lebten. Das sorgte natürlich auch damals für Spannungen, Intrigen und Untaten bis hin zu Mord. Jakob war von einem großen Maschinenbau-Unternehmen beauftragt worden, in der Spinnerei "Gutenthal" die alten Spinnmaschinen zu revidieren. Dass die jungen Arbeiterinnen sich für den fremden Mann interessierten, schien normal, aber als es mit dem Tod der hübschen Gisela endete, war der beschauliche Frieden vorbei.
Für Peter Greminger war Reisen immer eine besondere Herausforderung. Er verbrachte einen großen Teil seines Lebens im südost-asiatischen Raum, wo er lange beruflich tätig war. Schon damals hielt er seine Erlebnisse oft in Reiseberichten und Kurzgeschichten fest. Nach Abschluss seiner beruflichen Tätigkeit verbrachte der Autor zwei Jahre in Neuseeland, wo vier Romane über das Land der Kiwis entstanden. Nun lebt er, zusammen mit seiner Frau, in der Ostschweiz. Mehrere Jahre entflohen die Beiden der Kälte des Winters nach Lanzarote. Dort, auf der bizarren kanarischen Insel, entstanden fünf Krimis. Nun ist er zurück in seinen Erinnerungen an seine Tätigkeiten in der Textilindustrie.
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