Ein nächtlicher Hilferuf, ein geheimnisvolles Anwesen und ein Rätsel, das tiefer reicht als der Fluss
Als Arsène Lupin in der Nacht von der jungen Catherine Montessieux um Hilfe gebeten wird, ahnt er nicht, in welches Geflecht aus Angst, Aberglauben und verborgenen Interessen er gerät. Auf dem normannischen Anwesen Barre-y-va häufen sich rätselhafte Ereignisse: ein unerklärliches Verschwinden, ein tödlicher Schuss, geheimnisvolle Warnungen und drei Weiden, die mehr zu bedeuten scheinen, als es den Anschein hat.
Zwischen alten Familienkonflikten, dunklen Andeutungen und einem lange verschwundenen Testament folgt Lupin einer Spur, die in die Vergangenheit des Guts führt. Was als Bedrohung beginnt, entpuppt sich als kunstvoll konstruiertes Rätsel, in dem Habgier, Liebe und Wahrheit untrennbar miteinander verbunden sind.
"Arsène Lupin und das Rätsel der verrückten Weiden", Band 15 der Lupin-Collection, ist ein atmosphärischer Kriminalroman, der Ermittlungsarbeit, Liebesgeschichte und Abenteuerrätsel vereint.
Zur Lupin-Collection
Die Lupin-Collection vereint nahezu alle Romane und Erzählungen rund um Arsène Lupin in einer sorgfältig kuratierten Reihe und ist in diesem Umfang im deutschen Sprachraum einmalig. Sie enthält auch bisher noch nicht ins Deutsche übersetzte Bände. Die Serie folgt der Chronologie der Erscheinungsjahre und zeigte die innere Entwicklung der Figur vom jungen Abenteurer über den brillanten Meister der Täuschung bis hin zum reifen Strategen und Ermittler. Klassiker, seltene Texte und spätere Werke stehen gleichberechtigt nebeneinander und machen sichtbar, wie vielfältig und wandelbar Lupin ist: Gentleman-Gauner, Detektiv, Patriot, Liebhaber und Spieler mit Identitäten. Die Collection lädt dazu ein, Arsène Lupin nicht nur als legendäre Figur, sondern als literarisches Gesamtwerk neu zu entdecken.
Maurice Leblanc (1864-1941) war ein französischer Schriftsteller, der mit der Figur des Arsène Lupin Weltruhm erlangte. Ursprünglich als Autor realistischer Romane tätig, wechselte er 1905 auf Anregung seines Verlegers zum Genre der Kriminalliteratur - ein Schritt, der seine Karriere grundlegend veränderte. Mit Lupin schuf Leblanc einen charismatischen Antihelden, der Witz, Stil und Intelligenz verkörperte und sich als französisches Pendant zu Sherlock Holmes etablierte. Insgesamt verfasste er über 20 Romane und Erzählbände rund um den Gentleman-Gauner. Leblancs Werke spiegeln nicht nur den Zeitgeist der Belle Époque, sondern prägten das Genre des Kriminalromans nachhaltig - mit Raffinesse, Spannung und einem Augenzwinkern.
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