Die Untersuchung war ursprünglich Teil der Reihe «Beiträge zur Wissenschaft vom Alten und Neuen Testament», Folge 10, Heft 2 (BWANT 182).
Nicht nur das Alte Testament spricht an verschiedenen Stellen von Asyl. Auch im alten Ägypten und im alten Griechenland, vielleicht auch in Mesopotamien und Rom, gab es diese Institution. Dietrich beleuchtet das Asyl in der Antike von verschiedenen Seiten und untersucht es im jeweiligen institutionellen Kontext. Sie vergleicht über Fachgrenzen hinweg Texte miteinander, die bisher als unvergleichbar galten und sucht nach den Gründen dafür, dass der Asylgedanke in der Geschichte des Abendlandes und der Kirche und in gewissem Sinn bis in die heutige Asylpolitik hinein lebendig geblieben ist. In seinem Urgrund, so stellt sich heraus, liegt die Ehrfurcht vor dem Heiligen.
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