35 Jahre hat es gedauert, bis der Science-Fiction-Klassiker Blade Runner einen Nachfolger erhielt. War Ridley Scotts Meisterwerk ein langer Lauf durch die Dunkelheit und den immerwährenden Regen der Megacity Los Angeles, erreicht Blade Runner 2049 den nächsten Level: Nun streift Officer K, Replikant im Dienst der LAPD, durch ein staubiges Niemandsland, um flüchtige 'Hautjobs' aufzuspüren und aus dem Verkehr zu ziehen. Eigentlich soll die Eliminierung des Nexus-8 Sapper Morton ein Routinejob für K sein, doch der zufällige Fund einer vergrabenen Kiste am Fuße eines toten Baums ändert alles. In K beginnt eine Erinnerung aufzusteigen, von der er immer mehr zu glauben beginnt, dass er sie wirklich erlebt hat. Von Hoffnung und Furcht beseelt, das geborene Kind einer Replikantin und eines Menschen zu sein, gerät sein Leben ins Wanken. K geht in der weiten, leer gewordenen Welt verloren, um sich dort selbst zu finden. Dieses Sachbuch analysiert die veränderte Wirklichkeit von Blade Runner 2049, die handlungstragenden Figuren und die mit ihnen verbundenen Motive.
Julian Wangler ist ein deutscher Medienwissenschaftler und Autor. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter war er für das Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft der Eberhard Karls Universität Tübingen tätig, arbeitete später am Institut für Demoskopie Allensbach (Umfrage-, Markt- und Meinungsforschung) und ist inzwischen in der allgemeinmedizinischen Versorgungsforschung tätig. Seit jeher ist Julian Wangler leidenschaftlicher Science-Fiction-Fan und (hobby-)schriftstellerisch aktiv. Unter anderem verfasste er gemeinsam mit Christian Humberg das Star Trek-Referenzwerk "Maximum Warp: Der Guide durch die Star Trek-Romanwelten". Seit 2021 hat er zahlreiche Sachbücher zu den verschiedenen Star Trek-Serien und -Filmen sowie zu anderen Science-Fiction-Franchises veröffentlicht.
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