Eine Leiche im Schlick. Ein Gift, das nie hätte fließen dürfen. Und eine Wahrheit, die jahrzehntelang verborgen blieb.
Im herbstlichen Emden wird im alten Sielsystem die Leiche eines Journalisten entdeckt. Schnell wird klar: Sein Tod ist kein Zufall.
Kommissarin Lena Berg stößt auf ein Verbrechen, das weit in die Vergangenheit reicht - und bis heute tödliche Folgen hat. Je tiefer sie ermittelt, desto persönlicher wird der Fall.
Ein Netz aus Schuld, Schweigen und Macht beginnt zu reißen.
Ein atmosphärischer Ostfriesland-Krimi über Wahrheit, Verantwortung und die dunklen Seiten der Vergangenheit.
Bodo Lehwald wurde 1960 in Ostwestfalen geboren und lebt heute in Emden. Nach einem langen Berufsleben außerhalb der Literatur begann er erst spät mit dem Schreiben - nicht als Neuanfang, sondern als bewusste Entscheidung, Geschichten zu erzählen, die ihn selbst als Leser immer interessiert haben: Kriminalromane mit Tiefe, realistische Ermittlungsarbeit und eine klare moralische Haltung.
Seine Romane sind in Ostfriesland angesiedelt, nutzen die Region jedoch nicht als bloße Kulisse. Landschaft, Wetter und Orte sind Teil der Erzählung und spiegeln innere Konflikte, verdrängte Schuld und gesellschaftliche Verantwortung wider. Im Mittelpunkt stehen Ermittlerfiguren, die nicht unberührt bleiben von dem, was sie aufdecken - und die sich mit den Folgen ihrer Entscheidungen auseinandersetzen müssen.
Mit Blut im Siel legt Bodo Lehwald einen ernsten, atmosphärischen Kriminalroman vor, der Umweltverbrechen, institutionelles Schweigen und persönliche Verstrickungen thematisiert. Seine Geschichten verzichten bewusst auf einfache Lösungen oder folkloristische Klischees und stellen stattdessen Fragen nach Wahrheit, Verantwortung und Gerechtigkeit.
Bodo Lehwald schreibt ruhig, präzise und bildhaft. Seine Romane leben von Spannung, psychologischer Genauigkeit und dem Anspruch, Kriminalliteratur nicht nur als Unterhaltung, sondern als Spiegel gesellschaftlicher Wirklichkeit zu begreifen.
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