In der Kartause Ittingen treffen sich seit Jahren regelmässig Schreibbegeisterte, um unter Leitung von Ruth Rechsteiner an ihren schreiberischen Fähigkeiten zu arbeiten. Bei diesen Schreibwerkstätten entstehen Kurzgeschichten, Gedichte und Gedankensplitter. In der vorliegenden Anthologie sind Beispiele dieser Arbeiten versammelt.
Freiheit, die ich suchte, habe ich gefunden mit Schreiben. Gedanken sichtbar werden lassen, Beobachten, Hinschauen, Schreiben, Reflektieren, Einordnen, Einfühlen. Klarheit bekommen, in die Weite von Lebensgeschichten. Schreiben vebindet. Ich lebe in Schaffhausen.
Jürg Hartmann
Manche fragen mich: «Warum schreibst Du eigentlich?» Ich sage: «Ich führe schreibend Gespräche mit mir: zornige, lustvolle und kluge, das auch. Selbstgespräche eben." Da taucht dann Schweres, Unterhaltsames und Nachdenkliches auf, und dann und wann liegt eine Geschichte am Wegesrand, die darauf wartet, von mir gepflückt zu werden.
Julia Dennler-Schmitz
Kurze surreale Geschichten wie «Die Geschichte vom Kunstdenkmal» oder «Die Zeit» lassen einen ungewohnten Blick auf Beziehungen zu. Im Wechsel mit fröhlichen Gedichten, philosophischen Erörterungen und lebensnahen Erzählungen zeigt die Textauswahl einige Schwerpunkte meines Schreibens. Julia Dennler-Schmitz, Architektin und Gestaltungslehrerin
Christine Marthaler
Die Gedanken, die Geschichten und die Gedichte fliegen mir oft auf meinen Spaziergängen mit meinen beiden Dackeln zu. Die Gedanken haben Zeit zum Wandern. Beim Stricken und Spinnen verdichten sie sich. Das Schreiben ist für mich wie atmen und begleitet mich schon immer. Schreiben befreit mich.
Verena Ritz-Prader
Meine Mutter führte eine Gästepension, der Vater ein Sportgeschäft in Davos. Die Begegnung mit Menschen ist mir von jeher wichtig. Das erlebe ich auch im Schreiben. Die Begegnungen waren stets bereichernd, auch im Beruf, und sind es noch heute. Meine Geschichten handeln oft von Emotionen und deren Wahrnehmung, dem Blick ins Innere.
Franziska Schneider
Freiheit, die ich suchte, habe ich gefunden mit Schreiben. Gedanken sichtbar werden lassen, Beobachten, Hinschauen, Schreiben, Reflektieren, Einordnen, Einfühlen. Klarheit bekommen, in die Weite von Lebensgeschichten. Schreiben vebindet. Ich lebe in Schaffhausen.
Brigitte Zingg
«Nicht alle Dinge lassen sich leicht in Worte fassen. Aber sie stehen bisweilen unsichtbar zwischen den Zeilen.» (Franz Wittkamp) Ich bringe gerne meine Eindrücke zu Papier. Sei dies als Bild mit Farben oder als erfundene Geschichten. Wenn dabei auch Unsichtbares zwischen den Zeilen gelesen werden kann, freut mich das.
Mariette Zaugg-Jakob
Das Abenteuer des Schreibens beginnt mit einem Bleistift und einem Blatt Papier. Ich erzähle Geschichten vom Leben in einem Dorf und lade dazu ein, selber zum Stift zu greifen, um Schattierungen des Alltags einzufangen.
Katharina Seiterle
Ich liebe Worte und Bücher als Schreibende, als Malerin Farbpoesie und als Geniesserin die Stille, Museen, Bibliotheken und Kaffeehäuser. Stein am Rhein ist, wie es auch Zürich und Wien war, ein Ort für Reisende und Lebenskünstler, das entspricht meiner Seele.
Ruth Rechsteiner (Hrsg.)
Ich sammle und schreibe Geschichten. In erster Linie motiviere ich Menschen zum Schreiben. Wertschätzend begleite ich seit mehr als 25 Jahren Menschen auf ihrem Schreibweg. Als Autorin gebe ich in meinen Geschichten im Nahen und Fernen der Welt ein Gesicht.
Es sind momentan noch keine Pressestimmen vorhanden.