West-Berlin in den 70er und 80er Jahren: Zwischen Hausbesetzungen, freier Liebe und politischer Provokation sucht Ines nach Halt in einer haltlosen Zeit. Die geteilte Stadt vibriert vor kreativem Nonkonformismus und alternativen Lebensentwürfen. Es ist eine Welt ohne Konventionen, in der Freiheit und Haltlosigkeit gefährlich nah beieinanderliegen. Der Roman verknüpft ihr Aufwachsen im alternativen Schmelztiegel der geteilten Stadt mit den traumatischen Spuren der Eltern. Rückblicke bis in das zerstörte Berlin von 1945 und reflektierende Momente aus heutiger Sicht weben eine feinfühlige Familiengeschichte über Freiheit, Bindungsangst und die Frage, wie tief uns gesellschaftliche Umbrüche prägen. | Mit tiefgründigem Humor und ergreifenden Details wird hier ein Bild gezeichnet, welches sich mutig aus einer Zeit löst, die geprägt vom Spannungsfeld zwischen RAF und Bonner Republik, vom Aufbruch erzählt. Wer diese Zeit erlebte, geht auf eine Reise. Alle anderen entdecken mit diesem Buch einen ganz persönlichen Blick in ein bis heute prägendes Kapitel unserer Geschichte. H. Roder | Der Einblick in die Dynamik dreier Generationen im Lichte des Zeitenwandels hat mich regelrecht in den Bann gezogen und tief berührt. A. Seidel
Ines Otto ist 1968 in West-Berlin geboren und aufgewachsen und lebt heute in Berlin. Sie ist ausgebildete pädagogische Fachkraft, studierte Kulturarbeit und klassischen Gesang in Berlin und Großbritannien. Über zehn Jahre war sie als Gesangslehrerin tätig, u.a. an einer Berliner Schauspielschule. Seit mehreren Jahren schreibt sie Kurzprosa und Lyrik. Ines Otto verbindet im Schreiben persönliche Erinnerungen mit Familiengeschichte und zeitgeschichtlichen Umbrüchen. BRÜCKEN ist ihr erster Roman.
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