Hannover, März 2001. Sieben Tage Cebit, kurz bevor die Dotcom-Blase platzt. Fernando Offermann berichtet für die Netzeitung - über Rosi mit dem Mobiltelefon, Dampflokfahrten mit Konzernvertretern und die Frage, warum allen nur an Konzertkarten- Bestellungen dachten.
Die Cebit 2001 - ein Ort, an dem 830.000 Menschen wissen wollen, was die Zukunft ist, ohne genau sagen zu können, was sie sich davon erhoffen. Offermann notiert wie im Tagebuch in literarischen Bildern: den IBM-Vizepräsidenten aus Nordengland, der in Paris lebt und dessen Familie in London wartet. Die Hostessen, die den Besuchern den Rücken zudrehen. Den Bodennebel im Schaumburger Forst. Nichts wird erklärt. Alles ist da. Ein Zeitdokument aus der Vor-Crash-Ära des Internets, mit einem Epilog nach 25 Jahren.
Fernando Offermann, geboren in Buenos Aires, aufgewachsen in Norddeutschland und Berlin, war ab 1993 einer der ersten Online-Redakteure Deutschlands. Er veröffentlichte in der Zeitung Die Welt, dem Tagesspiegel und der Netzeitung.
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