Das Buch erzählt, wie Christl als Welpe ihr Elternhaus verlässt und bei ihrer neuen Hundemami ein neues, liebevolles Zuhause findet. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit fasst sie schnell Vertrauen zu ihren Menschen, aber auch zum schon vorhandenen Familienhund Tores, und ist fortan ein wichtiges Familienmitglied. An der Seite von Tores erlebt sie lustige Abenteuer und verzapft jede Menge Blödsinn. So findet sie in einem Müllhaufen ihr Lieblingsspielzeug , gräbt mit dem Nachbarsjungen Jonas den Garten um und geht bei einem Ausflug an die Nordsee fast selbst verloren. Doch neben allem Spielen und Toben beginnt Christl an der Seite ihrer Hundemami ihre Ausbildung zu einem echten Hamburger Polizeihund. Als sogenannter Personenspürhund lernt sie zusammen mit ihren Freunden in der Hundeschule das kleine Einmaleins der Spurensuche. Als eines Tages plötzlich der vierjährige Jonn spurlos verschwunden ist, kann Christl endlich ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen und zeigen, was sie gelernt hat.
Mein Name ist Mirjam Eidam geb. Lamberty. Ich bin 42 Jahre alt, verheiratet und Mama einer 5 Jährigen Tochter. Mein Mann und ich sind beide Polizeibeamte in Hamburg. Es ist uns wichtig, unserer Tochter die Liebe zu unserer Tieren und den Respekt für alle Lebewesen zu vermitteln. Nach 17 Jahren als Diensthundführerin bin ich immer noch jeden Tag über die Zusammenarbeit mit meinen Hunden aufs Neue begeistert. Was mich bei dieser Tätigkeit aber immer wieder verblüfft hat, waren die kritischen und besorgten Fragen von Bürgern, insbesondere von Kindern: "Wohnt der Hund bei Ihnen zu Hause oder muss er nach der Arbeit im Zwinger bleiben?", "Stellen Sie den Hund abends an der Dienststelle ab und holen sich morgens irgendeinen zum Arbeiten heraus?", "Wird der Hund gestreichelt?" Fragen, die mich nachdenklich gestimmt haben. Antworten, die mir selbstverständlich erschienen. Irgendwann kam mir die Idee, all die schönen und lustigen Momente mit unseren treuen Wegbegleitern in einem Buch festzuhalten. In einem Kinderbuch, das ich zuerst für meine Tochter Malu geplant hatte. Beim Schreiben dachte ich darüber nach, dass die Geschichten doch sicher auch interessant für andere Kinder wären. Ich wollte also die Chance nutzen, mit Hilfe des Buches auch die oben aufgeführten kritischen Fragen der Kinder zu beantworten. Im meinem Buch möchte ich den Kindern aufzeigen, dass Diensthunde nicht "böse" sind noch eingesperrt werden. Im Gegenteil: Die Geschichten, die ich in diesem Buch erzähle, habe ich mit meinen Hunden größtenteils genau so erlebt und sie sollen die Liebe zu meinen Hunden widerspiegeln.
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