Das Buch für Sterbende beantwortet die entscheidenden Fragen rund um das Thema Tod und Sterben. Was geschieht beim Sterben, im Tod, nach dem Tod? Wie beeinflussen Umstände in der Lebenszeit (zum Beispiel eines Opfers oder eines Täters) den Zustand nach dem Tod? Warum ist ein Suizid kein gutes Lebensende? Wie sind Nahtoderfahrungen einzuordnen? Was ist das Totenreich (Hades, Scheol)? Seele und Geist - was ist der Unterschied und was widerfährt dem menschlichen Wesenskern im Tod? Warum werden Hühner gegessen, Füchse dagegen nicht? Warum sind regulär kämpfende - auch tötende - Soldaten im Krieg unschuldig? Diese und weitere Fragen werden im Buch für Sterbende so beantwortet, dass eine tragfähige geistliche Sinnausrichtung entsteht. Sterben und Tod sind von Tabus umstellt. Was allerdings in der gegenwärtigen westlichen Welt geschieht ist außerordentlich, der Versuch der Reduktion des Menschen auf eine Art höheres Tier, eine Höchstleistung des Diabolischen hin auf Verblendung. Das Buch für Sterbende setzt dagegen, macht klarsichtig. Der typische Zeitgeistgenosse kann auf Sinnfragen in der Regel keine Auskunft geben. Das Buch für Sterbende bietet qualitative Informationen aus zuverlässigster Quelle. Es teilt mit, was den Menschen ausmacht, was im Tod geschieht und wie sich die Verhältnisse nach dem Tod darstellen. Die dabei herangezogenen Grundinformationen sind vielfach geläutert über einen sehr langen Zeitraum, Jahrtausende. Entnommen ist der Kerngehalt den 1189 Kapiteln des dicken zweiteiligen Bibelbuches, dem Neuen und dem Alten Testament. In über 250 Fußnoten werden weiterführende Hinweise geboten, dazu kommt ein 14-seitiges Stellenregister zum Schluss, so dass alles gut überprüft werden kann. Die erweiterte Auflage 2026 wurde korrigiert und ergänzt. Das Buch für Sterbende zeigt, worauf Hoffnung besteht und wie sie ergriffen wird. Der gangbare Weg wird verdeutlicht, der geistliche Weg, der Weg des Glaubens, der auch im Sterben noch beschritten werden kann, was dem Danach eine völlig andere Richtung verleiht: Rettung. Praktisch angelegt kann das Buch für Sterbende als Handlungsanweisung gelesen werden, zum Schluss sehr konkret werdend, Aktion einfordernd, von Herzen. Noch im Sterben kann dem Tod entkommen werden, nicht in einem materiellen Sinne, sondern in einem ewigen. Es gibt einen zweiten Tod. Das Buch für Sterbende leistet Geburtshilfe im Sterben durch den ersten Tod hindurch hinein in das ewige Leben im Paradies.
Volker Eigenbrod, * 1962, legt hier das Buch für Sterbende in verbesserter Neuauflage vor. Sterben ist wertvoll, eine letztmögliche Entscheidungsmöglichkeit vor dem Verlassen der zeitlichen Oberflächensphäre. Die Welt ist eher Fassade, flüchtige Kulisse, doch spielt der Mensch mehr als eine kurze Rolle darin, denn etwas bleibt. Vordergründig Materie waltet doch im Hintergrund Geist - mit dem Tod werden die Verhältnisse völlig klar sein, dann aber unabänderlich: im Tode ist der Mensch, was er ist. So ist das Sterben als letzte Veränderungsmöglichkeit höchst wertvoll. Die letzte Lebenszeit - sogar die letzte Lebenssekunde - kann die wertvollste sein, in ihr ist der Umschwung noch möglich von der Nichtigkeit zum Sinn. Es ist paradox, noch im Sterben lässt sich ein Schalter umlegen vom Tod zum Leben, diametral umgekehrt also wie die Welt Sterben sieht, die nur auf die Physis schaut, nicht auf das Herz, das zwar zu schlagen aufhört, aber als geistliche Größe überdauert. Der Mensch ist einem Kunstwerk vergleichbar, im Tod ist es fertiggestellt und fällt einem Urteil anheim, zudem erhält es seinen bleibenden Ort. Der Künstler und das Kunstwerk sind identisch, der Mensch erschafft sich selbst, wenn auch nicht aus eigener Kraft, sondern die Komponenten werden ihm allesamt zur Verfügung gestellt, auch die Kreativität. Was aber macht er damit? Ein Schlachtfeld in tiefnächtlicher Winterlandschaft, aus Traumata heraus in Lebensjahrzehnten mit dunklen Haarpinselstrichen genauestens aufgetragen - bis zum Schluss kann es himmelblau übermalt werden, schönes Frühlingserwachen zeigend, dunkles Desaster getilgt. Soll das Lebenskunstwerk gelingen, ist es nötig, in der Zeit die Hand des Ur-Künstlers von vor aller Zeit zu ergreifen, sie trägt aus zeitlicher Wirksamkeit heraus ein Nagelmal im Gelenk. Gott ist Geist (Johannes 4,24), und auch der Mensch ist mehr als nur Materie. Im fortschreitenden Medienzeitalter dagegen rotieren die Menschen immer schneller um sich selbst, Hoffnungslosigkeit macht sich breit, Spaßgesellschaften versuchen Sinnlosigkeit zu überspielen, was nicht gelingen kann, da der Mensch auch und vor allem ein Geistwesen ist. Nötig ist ein Bruchgeschehen, möglich noch auf dem Sterbebett: vorher Ignoranz was das Geistliche betrifft, nachher Kindschaft. Wie es praktisch gelingt steht im Buch für Sterbende. Auf der letzten Buchseite findet sich zudem eine Emailadresse, so dass auch persönlichere Antworten gegeben werden können.
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