Mit diesem Buch teilt Alain Rivière eine Liebesbeziehung mit. Im Hintergrund beschreibt er auch Ostdeutschland nach dem Mauerfall, die unbekannten mecklenburgischen Städte und das Baltikum. Um diese Abenteuer der Lust zu erzählen hat er nicht eine Prosaform sondern die Lyrik ausgewählt. Er hat eine Reihe von 90 Gedichten verfasst, die oft schmerzhaft an eine Realität erinnern. Jedes kurze Gedicht wirkt wie eine Überraschung um den Leser mit einem Ereignis des Lebens zu konfrontieren, und wird gleichzeitig eine Etappe von einem Ensemble, das sich peu à peu entfaltet. Die Worte sind hier Übersensibel. Bei dieser Entwicklung singt der Autor auch die leeren Straßen Berlins, die Wälder Nord-Deutschlands und Dichter wie Rückert, Storm und Hölderlin. Das ganze Buch vermittelt eine besondere Kraft der Lyrik.
Alain Rivière ist Schriftsteller und Künstler. Er wurde in Paris geboren. Nach einem langen Aufenthalt in Venedig lebt er auch seit mehreren Jahren in Berlin. Rivière schreibt Gedichte, Kurzprosa, Theaterstücke und Essays über zeitgenössische Maler. Seine Lyrik wurde ins Deutsche, Englische, Italienische, Spanische, Portugiesische, Ungarische, Rumänische, Chinesische und viele andere Sprachen übersetzt und in Büchern und Zeitschriften veröffentlicht. Sein Theater wurde in Frankreich und Deutschland aufgeführt. Seine Fotografien und Gemälde wurden im Rahmen von Einzelausstellungen in Frankreich, Deutschland, Italien, Belgien, Ungarn, Rumänien, der Ukraine, Brasilien, Indien und Zypern gezeigt. Er wurde zu mehreren internationalen Veranstaltungen eingeladen, wie dem Festival der Kulturen in Garahuns in Brasilien und dem Festival der Poesie in Czernowitz in der Ukraine.
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