Was geschieht, wenn Entscheidungen fallen, bevor Ziele geklärt sind? Wenn mehrere Beteiligte am selben Vorhaben arbeiten, aber unterschiedliche Ergebnisse anstreben? Und wenn ein Projekt für beendet erklärt wird, obwohl entscheidende Aufgaben offenbleiben?
In «Das grösste Projekt der Welt» betrachtet Fritz J. Bicker den Irankrieg 2026 aus der Perspektive des Projektmanagements. Als Analyserahmen dient HERMES, die Projektmanagement-Methode der Schweizerischen Eidgenossenschaft. Entlang ihrer sechs Phasen untersucht er Auftrag, Verantwortung, Planung, Umsetzung, Abschluss und Betrieb.
Im Mittelpunkt stehen organisatorische Muster: unklare Zuständigkeiten, widersprüchliche Ziele, fehlende Abnahmekriterien und die Neigung, trotz wachsender Probleme weiterzumachen. Erkenntnisse der Organisationspsychologie erklären, weshalb Menschen und Organisationen an Entscheidungen festhalten und Warnsignale übersehen.
Farbige Grafiken veranschaulichen die Analyse. Methodische Bewertungen werden von Faktenangaben und Interpretationen unterschieden; ein Anhang erläutert die Bewertungsgrundlagen.
Das Buch richtet sich an Führungskräfte, Projektverantwortliche, Beratende und alle, die verstehen möchten, weshalb grosse Vorhaben scheitern und was sich daraus für die eigene Organisation lernen lässt.
Eine ungewöhnliche Verbindung von Zeitgeschehen, HERMES und Organisationspsychologie, die zum Hinterfragen der eigenen Projektpraxis einlädt.
Fritz J. Bicker ist Organisationsberater und Inhaber der BAV Trend GmbH in Zürich. Seit über dreissig Jahren begleitet er Unternehmen und Institutionen bei Veränderungen, Fusionen, Umstrukturierungen und digitalen Transformationen.
Seine Erfahrung aus mehr als sechshundert Projekten verbindet er mit Erkenntnissen der Organisationspsychologie. Im Zentrum seiner Arbeit stehen Führungsentscheidungen, Verantwortung und die Frage, weshalb Organisationen trotz vorhandenen Wissens immer wieder an ähnlichen Problemen scheitern.
Als Autor und Referent macht er komplexe organisatorische Zusammenhänge verständlich und überträgt sie auf konkrete Fragen des Führungs- und Projektalltags. In «Das grösste Projekt der Welt» nutzt er HERMES als Analyserahmen, um Entscheidungsmuster und ihre Folgen sichtbar zu machen.
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