Lennard Friedrichsen ist zufrieden. Als erfolgreicher Künstler führt er ein beschauliches Landleben in Sparrieshoop. Er erfreut sich allgemeiner Beliebtheit und hat immer reichlich Getränke im Kühlschrank. Nur über die Polizei ärgert er sich manchmal. Erst kürzlich ist er wieder einmal von ihnen abgewiesen worden, weil sie sich angeblich nicht um alles kümmern können. Nach einem Ortsfest, mit zwei bis acht Bier zu viel, wacht er am nächsten Morgen als Anführer von drei Männern und einer Frau auf. Sie haben sich ihm angeschlossen, nachdem er eine Wutrede gehalten hat. Er kann sich zwar nicht mehr daran erinnern, aber das stört nur ganz kurz. Die heterogene Truppe verliert keine Zeit. Sie geben sich den Namen HIRNI und beschließen, sich künftig in den Dienst der Mitbürger zu stellen, die auch von der Polizei abgewiesen wurden. Das spricht sich zwar schnell herum, aber es mangelt noch an Akzeptanz, also nutzen sie die anfängliche Ruhe für Gruppendynamik. Doch die Ruhe ist trügerisch. Ein Mann aus dem Ort scheint nur auf ihre Gründung gewartet zu haben. Er zieht sie in ein abscheuliches Verbrechen hinein, das für sie mindestens eine Nummer zu groß ist.
Hauke Lindemann, geboren 1971 im schleswig-holsteinischen Rendsburg, arbeitet als Berufsoffizier bei der Bundeswehr, kann das Ende seiner Dienstzeit aber schon riechen. Er lebt mit Frau und jüngster Tochter in Elmshorn, wo er das Schreiben einfach nicht sein lassen kann. Von ihm sind bereits zwei Fantasy-Romane und drei Küsten-Krimis erschienen.
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