Was, wenn die Stimme im Kopf nicht nur kritisch ist, sondern dich seit Jahren antreibt, schützt und zugleich verletzt?
In Das Känguru im Kopf begibt sich die Erzählerin in ein Haus, das wie die eigene Psyche funktioniert. Hinter Türen, in Fluren und verborgenen Räumen begegnet sie inneren Anteilen, die ihr Leben prägen: Druck, Kontrolle, Angst, Wut und der Wunsch nach Sicherheit. Was lange wie bloße Härte wirkt, entpuppt sich als Überlebensstrategie.
Der Roman erzählt eindringlich von innerem Konflikt, alten Verletzungen und der schwierigen Annäherung an sich selbst. Poetisch und psychologisch sensibel eröffnet er einen Blick auf das, was in uns wirkt, lange bevor wir es verstehen.
Annika Flach lebt in Siegen und studiert Psychologie im Bachelor. In ihrem Schreiben beschäftigt sie sich mit psychischen Innenwelten, Selbstwahrnehmung und den oft widersprüchlichen Funktionen innerer Anteile. Ihr Buch über den inneren Kritiker entstand aus dem Wunsch, eine differenziertere Perspektive zu zeigen und auch die schützende Funktion dieser Stimme und ihre Geschichte sichtbar zu machen. Besonders interessiert sie sich für Psychologie, innere Konflikte und die Frage, wie Menschen mit sich selbst umgehen. Auf Instagram veröffentlicht sie unter @kaenguru_im_kopf Beiträge über den inneren Kritiker und seine Wirkung im Alltag.
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