Skip to the end of the images gallery Navigation umschalten
Skip to the beginning of the images gallery Navigation umschalten

Neu
Das Liminale Victor Turners
Versuch einer kritischen Rejustierung eines Begriffs
Geistes-, Sozial- & Kulturwissenschaften
ePUB
277,5 KB
DRM: Wasserzeichen
ISBN-13: 9783695763245
Verlag: BoD - Books on Demand
Erscheinungsdatum: 27.04.2026
Sprache: Deutsch
Barrierefreiheit: Voll zugänglich
erhältlich als:
CHF 6.50
inkl. MwSt.
sofort verfügbar als Download
Du schreibst?
Erfüll dir deinen Traum, schreibe deine Geschichte und mach mit BoD ein Buch daraus!
Mehr InfosDie vorliegende Studie versucht den Begriff des Liminalen bei Victor Turner neu zu lesen.
Das Liminale ist für ihn in tribalen Riten ein Bereich, in dem sich die Begegnung mit einer absoluten Kontingenz kontrolliert vollziehen kann. Hier wird eine Kreativität möglich, durch die gesellschaftliche Strukturen hinterfragbar werden. Zugleich ist es aber auch eine Sphäre, in der Individuen durch psychosoziale Transformationsprozesse ihre sozialen Rollen wechseln können.
Von der Wissenschaft wird oft ignoriert, dass Turners Beschreibung liminaler Phänomene von seiner existentiell-religiösen Sicht maßgeblich beeinflusst wurde. Dies führt in seinem Denken zu einer Idealisierung des Liminalen, die es notwendig macht, zentrale Schlüsselbegriffe neu zu lesen und begrifflich zu 'rejustieren': so werden auch 'Schattenseiten' liminaler Phänomene besser analytisch erfassbar. Auch zeigt sich, dass es bei der Übertragung des Liminalitätskonzepts auf komplexere Gesellschaften nötig ist, die Begrifflichkeit zu erweitern, was eine angemessenere Trennschärfe in der Beschreibung verschiedenster liminaler Phänomene ermöglicht.
Das Liminale ist für ihn in tribalen Riten ein Bereich, in dem sich die Begegnung mit einer absoluten Kontingenz kontrolliert vollziehen kann. Hier wird eine Kreativität möglich, durch die gesellschaftliche Strukturen hinterfragbar werden. Zugleich ist es aber auch eine Sphäre, in der Individuen durch psychosoziale Transformationsprozesse ihre sozialen Rollen wechseln können.
Von der Wissenschaft wird oft ignoriert, dass Turners Beschreibung liminaler Phänomene von seiner existentiell-religiösen Sicht maßgeblich beeinflusst wurde. Dies führt in seinem Denken zu einer Idealisierung des Liminalen, die es notwendig macht, zentrale Schlüsselbegriffe neu zu lesen und begrifflich zu 'rejustieren': so werden auch 'Schattenseiten' liminaler Phänomene besser analytisch erfassbar. Auch zeigt sich, dass es bei der Übertragung des Liminalitätskonzepts auf komplexere Gesellschaften nötig ist, die Begrifflichkeit zu erweitern, was eine angemessenere Trennschärfe in der Beschreibung verschiedenster liminaler Phänomene ermöglicht.
Eigene Bewertung schreiben






Es sind momentan noch keine Pressestimmen vorhanden.