Warum sitzen so oft die Falschen an den entscheidenden Stellen? Warum stehen häufig die Unfähigsten an der Spitze? In der Politik, in den Unternehmen, in der Verwaltung.
Dieses Buch zeigt auf, dass diese Fehlentwicklungen kein Zufall sind, sondern einem systematischen Mechanismus folgen: dem Peter-Prinzip, verstärkt durch den Dunning-Kruger-Effekt. Was die Wissenschaftler Laurence J. Peter, David Dunning und Justin Kruger vor Jahrzehnten aufgedeckt haben, hat sich seitdem in allen Fasern unserer Gesellschaft ausgebreitet.
Menschen werden für ihre bisherigen Leistungen befördert - nicht für die Anforderungen der nächsten Stufe. So erreichen sie Positionen, für die ihnen die entscheidenden Fähigkeiten fehlen. Gleichzeitig neigen gerade die weniger Kompetenten dazu, ihre eigenen Fähigkeiten zu überschätzen, während die tatsächlich Qualifizierten oft zögern.
Die Folge ist eine gefährliche Kombination: steigende Verantwortung bei sinkender Eignung - gepaart mit einem Selbstbewusstsein, das Kritik kaum zulässt. In der Wirtschaft führt das regelmäßig zu verheerenden Fehlentscheidungen, die ganze Unternehmen in die Bredouille bringen können. Die europäische Autoindustrie steht exemplarisch dafür. In der Politik kommt es dadurch oft zu fatalen Weichenstellungen mit gravierenden negativen Auswirkungen . Die deutsche Energiepolitik ist geradezu ein Fanal dafür. In der Verwaltung hat das Peter-Prinzip mit Dunning-Kruger-Booster zu einem Bürokratie-Dschungel ungeheuren Ausmaßes geführt, in dem wir alle verlorengehen. Und es geht immer weiter.
Mit analytischer Schärfe und einem klaren Blick auf reale Strukturen erklärt der Autor, warum sich diese Dynamik so hartnäckig hält - und warum sie so selten durchbrochen wird. Mit einer Prise Humor und zahlreichen realen Beispielen deckt das Buch auf, wie Karrieren wirklich funktionieren - in Unternehmen, in Behörden und in der Politik.
Alexander J. König ist ein erfahrener Beobachter politischer und wirtschaftlicher Entwicklungen. Er arbeitete über zwei Jahrzehnte in verschiedenen Führungspositionen - in familiengeführten Unternehmen, Weltkonzernen und internationalen Organisationen. Über alle seine Funktionen hinweg beschäftigte ihn stets eine Frage: Was unterscheidet erfolgreiche Karrieren vom Durchschnitt? Was sind Erfolgsbeschleuniger, was Karrierestopper? Im Laufe der Zeit stellte er fest, dass sich dafür Kriterien herauskristallisieren lassen. Er begann, seine Erfahrungen systematisch zu dokumentieren. Er sprach mit Insidern, sammelte Anekdoten, prüfte Strukturen und Mechanismen - und stieß immer wieder auf dieselben Muster: Erfolgreiche Menschen haben bestimmte Denkmuster und Vorgehensweisen, während viele weniger erfolgreiche nach dem "Peter-Prinzip" auf der Karriereleiter stehen bleiben. In seinem ersten Buch analysiert er anhand extrem erfolgreicher Persönlichkeiten, wie man ganz nach oben kommen kann. In seinem zweiten Werk - "Das Peter-Prinzip" - widmet er sich der Frage, warum an der Spitze häufig weniger fähige Personen stehen, die zur Belastung für ihre Organisation werden statt sie voranzubringen. Das Peter-Prinzip ist nicht die Ausnahme, sondern die Regel. In Politik wie in Wirtschaft. Bei extremem Erfolg ist es genau umgekehrt: Er ist die Ausnahme, nicht die Regel.
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