Nicht jeder Tag beginnt knusprig. Manche Tage knurren, noch bevor der Morgen richtig wach ist.
Das schlecht gelaunte Baguette erzählt von genau solchen Momenten: Von einem Brot, das sich dem Tag widersetzt, von einer Backstube voller leiser Gedanken, von Butter, Marmelade und Krümeln, die mehr über das Leben wissen, als sie zugeben würden.
In kurzen, poetischen Kapiteln beobachtet Rejo Beck das Alltägliche dort, wo es still wird. Zwischen Papiertüten, Brotkörben und dem Duft von frischem Teig entstehen Texte über Müdigkeit, Würde, kleine Wahrheiten und über die Freundlichkeit, die manchmal Zeit braucht.
Dieses Buch ist kein Ratgeber. Es erklärt nichts. Es begleitet.
Für Tage, an denen selbst Knusprigkeit schwerfällt.
Rejo Beck schreibt aus dem Moment heraus. Seine Texte entstehen im Zwischenraum von Beobachtung und Stille, dort, wo das Alltägliche leise zu sprechen beginnt. Er interessiert sich weniger für große Erklärungen als für kleine Wahrheiten: für Dinge, die übersehen werden, für Pausen, für das Unspektakuläre mit Bedeutung.
Seine Bücher sind Begleiter, keine Antworten. Sie dürfen langsam gelesen werden.
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