Das verbotene Geheimnis vom Steinwald ist ein düsterer Mystery Horrorroman für Erwachsene, empfohlen ab 16 Jahren. Im Mittelpunkt steht Adrian Falkner, ein stiller Sammler alter Ansichtskarten, vergessener Flurnamen und verschwundener Orte. Als er auf einer alten Postkarte den Namen Luisenhöhle im Steinwald entdeckt, beginnt für ihn eine Suche, die harmlos wirkt und doch direkt in das dunkelste Geheimnis des Steinwalds führt.
Der Ort heißt heute Kiebitzstein. Eine Höhle ist dort nicht mehr verzeichnet. Doch warum wurde aus einer Höhle ein Stein? Warum finden sich alte Warnungen im Granit? Und warum scheint niemand wirklich erklären zu wollen, was unter dem Felsen verborgen liegt?
Adrian folgt einer Spur aus alten Namen, verschwiegenen Archiven, verwitterten Zeichen und einer Postkarte, die nie hätte überleben sollen. Bald stößt er auf etwas, das nicht gefunden werden will. Unter dem Kiebitzstein liegt kein Schatz, keine Sage und kein gewöhnliches Geheimnis. Dort lauert ein feuchter, körperlicher Schrecken, der nicht denkt wie ein Mensch, sondern Körper erinnert. Fell, Haut, Blut, Atem, Knochen und Chitin werden aufgenommen, verändert und falsch zusammengesetzt.
Als Adrian begreift, was wirklich unter dem Stein verborgen liegt, ist es längst zu spät. Der Ort hat ihn berührt. Sein Körper beginnt sich zu verändern. Seine Hand antwortet auf den Stein. Sein Atem wird gefährlich. Tiere kehren falsch aus dem Wald zurück. Und jeder Versuch zu helfen kann alles noch schlimmer machen.
Zwischen vergessener Heimatgeschichte, biologischem Grauen und psychologischem Horror erzählt dieser Roman von Neugier, Schweigen, Schuld und der Frage, wie lange ein Mensch Mensch bleibt, wenn andere ihn nur noch als Gefahr, Beweis oder Werkzeug sehen.
Ein harter, atmosphärischer Horrorroman über einen Ort, der nie wieder Höhle heißen durfte.
Horst Fischer ist Autor aus der Oberpfalz und schreibt Bücher, in denen Natur, Geschichte, Spannung und ungewöhnliche Ideen aufeinandertreffen. Seine Werke reichen von realistisch erzählten Tiergeschichten über phantastische Kinderbücher bis hin zu düsteren Romanen für Erwachsene. Dabei verbindet er erzählerische Kraft mit genauer Beobachtung, regionaler Atmosphäre und einem besonderen Gespür für Orte, die mehr verbergen, als man auf den ersten Blick erkennt.
Ein wichtiger Teil seiner Arbeit ist die Natur. Als langjährig aktiver Biberberater, durch Fischotter Monitoring und Fledermauswanderungen kennt er Tiere, Landschaften und ökologische Zusammenhänge nicht nur aus Büchern, sondern aus eigener Erfahrung. Dieses Wissen fließt in viele seiner Geschichten ein. Tiere werden bei ihm nicht zu bloßen Nebenfiguren, sondern zu eigenständigen Wesen mit echten Lebensbedingungen, Gefahren und Verhaltensweisen.
Neben Naturthemen beschäftigt sich Horst Fischer mit alten Rezepten, historischen Quellen, vergessenen Begriffen, regionalen Spuren und verschwundenen Orten. Gerade diese Mischung prägt auch seine düsteren Romane. Was harmlos beginnt, kann bei ihm schnell in eine unheimliche Tiefe führen. Alte Namen, verlassene Plätze, Postkarten, Ruinen und verschüttete Erinnerungen werden zu Auslösern für Geschichten, in denen Vergangenheit und Gegenwart gefährlich ineinandergreifen.
Mit Das verbotene Geheimnis vom Steinwald legt Horst Fischer einen atmosphärischen Mystery Horrorroman vor, der tief im Steinwald verwurzelt ist und zugleich ein körperliches, psychologisches und ortsgebundenes Grauen entfaltet. Seine Bücher erzählen von Neugier, Schuld, Natur, Erinnerung und der Frage, was geschieht, wenn Menschen Dinge berühren, die besser verschlossen geblieben wären.
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