Den meisten Worten liegt ein Bild zugrunde oder sie erzeugen ein solches im Bewusstsein, der Vorstellung. Dieses Bild bezieht sich auf einen real existierenden Gegenstand, wie z.B. ein "Baum". Nun heißt das aber im Umkehrschluss nicht, dass ein Wort auch einen solchen Gegenstand beschreibt, wie etwa ein "Flammenwerfer" sich nicht auf einen Mann bezieht, der mit Flammen wirft. Aber gerade dieses Wörtlich-Nehmen erzeugt den Effekt, den sich dieses Buch zunutze macht, indem es Worte zu Bildern macht.
Der Autor sucht nach immer neuen Ausdrucksformen für humoristische Gedanken, die im Grunde die Hintergründe des von jedem täglich wahrgenommenen Geschehens, greifbar zu machen. Geeignete Formen dazu sind Worte und Bilder, beziehungsweise die Kombination der beiden. Die Kunst besteht darin, die maximale Ausdrucksform mit minimalem Aufwand zu finden - das passende Wort und die treffende Linie. Je einfacher und linienärmer die Zeichnung, desto stärker ist ihr Ideengehalt, ihre Ausdruckskraft. Bei Worten liegt die Essenz im Grad der Bildhaftigkeit.
Es sind momentan noch keine Pressestimmen vorhanden.