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Denn sie können nicht verstehen
Warum Autismusforschung irrt
Band 5: Artistic Research - Neurodivergente Forschung
Geistes-, Sozial- & Kulturwissenschaften
ePUB
3,1 MB
DRM: kein Kopierschutz
ISBN-13: 9783695703593
Verlag: BoD - Books on Demand
Erscheinungsdatum: 15.01.2026
Sprache: Deutsch
Barrierefreiheit: Eingeschränkt zugänglich
erhältlich als:
CHF 9.00
inkl. MwSt.
sofort verfügbar als Download
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Mehr InfosMan kann nicht existieren und zugleich verstanden werden - mit diesem Satz eröffnete der neurodivergente Künstler, Forscher und Aktivist Timothy Speed das Forschungsfeld der Autistic Epistemology - eine neue Denkweise, in der Autismus nicht Objekt, sondern Ursprung von Wissen ist. Er verbindet Critical Autism Studies, Artistic Research und Systemtheorie zu einer einheitlichen Ontologie des Resonanten. Speed gehört zu den wenigen Denkern, die den Posthumanismus nicht theoretisch postulieren, sondern leben. Einer der übersehenen Systemdenker unserer Zeit - der lange vor Hartmut Rosa von "Resonanz" sprach, ein Verständnis von Wirklichkeit als zyklischer, verkörperter Wechselwirkung entfaltete, welches ökonomische, soziale und energetische Prozesse zusammenführt und damit - ähnlich wie die Wirtschaftsnobelpreisträger für Markt- und Verhaltensökonomik Mokyr, Aghion und Howitt - früh das Ende der linearen Rationalität und die Notwendigkeit einer relationalen Ökonomie antizipierte. Er liefert nicht nur einen Beitrag zur Autismusforschung, sondern eine grundsätzliche Theorie der Wahrnehmung, Arbeit und Existenz im Zeitalter der Überreizung. Sein Werk steht in der Reihe der paradigmatischen Wenden, die nicht "über" das Abweichende sprechen, sondern aus ihm heraus Wissen generieren - vergleichbar mit Fanon, Haraway, Deleuze oder Manning. Speed offenbart den ontologischen Spalt zwischen Neurodivergenten und Neurotypischen und transformiert nicht nur das Double Empathy Problem, sondern auch unser Verständnis von Masking und Realität selbst. Denn sie können nicht verstehen, zeigt, dass jede Existenz eine Verzerrung ist - und dass Neurodivergenz der Schlüssel sein könnte, diese Brechung als schöpferische Kraft zu begreifen
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