Schlagworte: Symbole und Mythen, Wandel und Transformation, Bewusstsein und Gewahrsein, Vergleichende Spiritualität, Tarot Astrologie und Baum des Lebens
Der Baum der Spiegelbilder erkundet Symbole als lebendige Begleiter in Zeiten des Wandels. Er beginnt mit einer einfachen Erfahrung: Ein Symbol wird oft erkannt, bevor es erklärt wird. Eine Tür im Geist, eine Form in einem Traum, eine Karte auf dem Tisch, eine Linie in der Handfläche, ein Muster von Sternen. Etwas in uns fühlt sich angesprochen. Erst danach suchen wir nach Worten. In diesem Sinne ersetzt das Symbol das Denken nicht - es lädt zu einer aufmerksameren Art des Denkens ein.
Die Reise wird von vier wiederkehrenden Bildern getragen: dem Gefäß, dem Licht, dem Spiegel und dem Baum. Bewusstsein wird als Gefäß verstanden, das Erfahrung empfängt, hält und langsam verwandelt. Licht steht für Orientierung, für Sinn und Klarheit, die führen können, ohne endgültige Wahrheit zu beanspruchen. Der Spiegel steht für symbolische Systeme und Methoden, die innere Bewegung sichtbar machen, ohne vorzugeben, sie zu verursachen. Der Baum wird zum lebendigen Bild von Wachstum, Verwurzelung, Jahreszeiten und dem stillen Mut, weiterzureichen, wenn der Weg noch nicht klar ist.
In den Kapiteln werden Praktiken, die oft getrennt gehalten werden, in ein gemeinsames Gespräch gebracht: Tarot, Astrologie, Handlesen, das Enneagramm und sanfte hypnotische Zugänge zu Aufmerksamkeit und innerem Wandel. Jede wird als Sprache vorgestellt, nicht als Versprechen von Gewissheit. Durch konkrete Beispiele und praktische Orientierung zeigt das Buch, wie diese Sprachen helfen können, Schwellen zu benennen, wiederkehrende Themen zu erkennen und starre Selbsterzählungen zu lösen - ohne Aberglaube und ohne Vereinfachung.
Dies ist ein Buch für Lesende, die spüren, dass das Leben sich in Jahreszeiten verändert und dass Sinn zurückkehren kann - nicht als Antwort, sondern als eine Art zu sehen, die das Gelebte tragbarer und mitteilbarer macht.
MARKUS D. KRAEUCHI faszinieren seit jeher Mythologie, Geschichte und die symbolischen Künste. Eine internationale Karriere in der Technologiebranche führte ihn in Berührung mit unterschiedlichen Kulturen und Denkweisen. Ein einschneidender Wendepunkt vertiefte seine Auseinandersetzung mit Advaita Vedanta, Daoismus und Kabbala. Er lebt mit seiner Frau Daniela in der Schweiz.
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