In der abgelegenen finnischen Winterstadt Kalliojärvi wird ein Kirchenchor tot aufgefunden: dreiundzwanzig Menschen, geordnet nach Stimmlagen, als sässen sie noch immer in der Probe. Keine Spuren von Panik, kein offensichtlicher Kampf - nur Psalmverse auf der Haut der Opfer, ein verstimmter Choral aus den Lautsprechern und ein handgeschriebenes Notenblatt mit der Botschaft: Was ihr verschwiegen habt, wird singen.
Kommissarin Aino Lehto, einst Pianistin, heute Ermittlerin mit einem beschädigten Gehör und einer Vergangenheit, die sie nicht loslässt, erkennt schnell, dass dieser Mord keine spontane Tat ist. Jemand komponiert ein Verbrechen. Jede Leiche, jede Zahl, jede Pause scheint Teil einer Partitur zu sein.
Als der Organist verschwindet und Spuren zu einem zwanzig Jahre alten Fall führen - dem rätselhaften Verschwinden eines musikalisch begabten Kindes namens Tuuli beginnt Aino zu begreifen, dass Kalliojärvi nicht nur um seine Toten trauert. Die Stadt hat gelernt zu schweigen.
Doch nun singt das Verschwiegene.
Der Chor der Toten ist ein düsterer, atmosphärischer Kriminalroman über Schuld, Verdrängung und die zerstörerische Macht einer Wahrheit, die zu lange begraben lag. Ein literarischer Nordic-Noir-Thriller voller Kälte, Musik und moralischer Abgründe.
Adrian Veyr schreibt atmosphärische Kriminalromane und literarische Thriller, in denen Schuld, Schweigen und die dunklen Risse scheinbar geordneter Gemeinschaften im Mittelpunkt stehen. Seine Geschichten verbinden psychologische Spannung mit präziser Sprache, nordischer Kälte und moralischen Abgründen. Der Chor der Toten ist ein düsterer Nordic-Noir-Roman über verdrängte Wahrheit, Musik und die zerstörerische Macht des Verschweigens.
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