"Der geliehene Himmel" versammelt Erinnerungen eines Luftwaffenpiloten aus einer Zeit, in der Fliegen weit mehr war als Technik, Routine und Auftrag. Es war eine Existenz zwischen Disziplin und Leidenschaft, zwischen höchster Konzentration und jenem schwer beschreibbaren Glück, das nur der Himmel schenken kann. Doch über allem lag der Schatten des Kalten Krieges. Eine Epoche, in der jeder Übungsflug auch vom Ernstfall her gedacht wurde und hinter der Faszination des Fliegens stets die Möglichkeit eines Einsatzes stand. In eindringlichen, atmosphärisch dichten Kapiteln erzählt dieses Buch von Wolken und Wetter, von Tiefflug und großen Höhen, von Einsamkeit im Cockpit, von Kameradschaft und von den stillen Momenten nach der Landung. Es berichtet von dramatischen Situationen in Kampfjets, von Anflügen ins Nichts, von den Geräuschen, Gerüchen und Spannungen des Fliegeralltags und von der Frage, was all dies im Innersten eines Menschen hinterlässt. So entsteht nicht nur das Porträt eines Fliegerlebens, sondern auch das Bild einer Generation, die unter besonderen historischen Bedingungen ausgebildet wurde, Verantwortung trug und mit dem Bewusstsein lebte, dass zwischen Übung und Ernstfall manchmal nur ein schmaler Horizont lag. "Der geliehene Himmel" ist ein sehr persönliches, zugleich zeitgeschichtlich aufschlussreiches Buch über die emotionale Kraft der Erinnerung, über die Faszination des Fliegens und über Geschichten aus jener Höhe, in der Erinnerungen nicht altern.
Geboren im Jahre 1954 in Aschaffenburg, wuchs er auf dem elterlichen Bauernhof auf. Er trat 1972 in die Luftwaffe ein, wurde Jetpilot und 47 Jahre später als Oberst d.R. verabschiedet.
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