Wir leben in einer geordneten Welt. Wir messen, rechnen, formulieren Gesetze - und halten Ordnung für selbstverständlich. Doch ist sie das wirklich?
Der Hörsaal der Ordnung untersucht die grundlegende Frage, was Mathematik ist: ein Werkzeug zur Beschreibung der Welt - oder eine Struktur, die unserer Wirklichkeit selbst zugrunde liegt.
In einem gedanklichen Hörsaal erscheinen zentrale Figuren der Mathematik und Physik - von Pythagoras über Descartes und Leibniz bis zu Maxwell, Poincaré und Planck. Sie erscheinen nicht als historische Personen, sondern als präzise Denkpositionen, die unterschiedliche Formen von Ordnung sichtbar machen.
Das Buch entfaltet Mathematik als Weltprinzip, als Methode, als symbolisches System und als Grenze der Erkenntnis. Es zeigt, wie Ordnung entsteht, stabil wird und schließlich an ihre eigenen Voraussetzungen stößt.
Eine philosophische Untersuchung für alle, die Mathematik, Natur und Denken neu denken wollen.
Herbert Stögner ist Naturwissenschafter und Autor philosophischer Sachbücher. Er beschäftigt sich mit den Grundlagen von Mathematik, Naturwissenschaft und Erkenntnis sowie mit Fragen nach Ordnung, Struktur und den Bedingungen wissenschaftlichen Denkens.
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