April 1945. Der Krieg hat das kleine Elbstädtchen erreicht. Der Himmel brennt. Mary ist siebzehn. Ein Alter, in dem man träumen sollte.
Flüchtlingskinder finden Schutz in einem Gutshaus. Sie bringen Angst mit, Hunger-und das Schweigen derer, die zu viel gesehen haben.
Im Keller des des Hauses, fern vom Donner der Geschütze, vergessen sie für einen Augenblick, was draußen geschieht. Geschichten wärmen ihr ängstliches Herz.
Während die Welt zerbricht, hält sie fest, was nicht verloren gehen darf: Menschlichkeit.
Und irgendwo zwischen Angst und Hoffnung entdeckt Mary eine Kraft in sich, die stärker ist als das Feuer am Himmel.
Der Tag, als der Himmel brannte ist eine leise, eindringliche Geschichte über Mut, Mitgefühl und die Frage, was bleibt, wenn alles vergeht.
Bärbel Lohs lebt heute in Sandau/Elbe. Nach einem langen Berufsleben als Lehrerin widmet sie sich mit ihrer ganzen Leidenschaft dem Schreiben. Ihre Geschichten sind eng mit der Landschaft, der Elbe, den Erinnerungen an die Heimat verbunden. Sie erzählen von Nähe und Vertrauen, von Verlust und Hoffnung, von ihrer Liebe zur Natur und den Tieren.
Bereits im BoD Verlag erschienen:
Im Labyrinth der Gefühle, Katzenspuren im Herzen, Tannengeflüster unterm Sternenzelt.
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