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Der Übermensch als Ironikerin
Nietzsche, Sartre, Dekonstruktion und Frau-Werden
Geistes-, Sozial- & Kulturwissenschaften
ePUB
445,8 KB
DRM: Wasserzeichen
ISBN-13: 9783696310776
Verlag: BoD - Books on Demand
Erscheinungsdatum: 07.07.2026
Sprache: Deutsch
Barrierefreiheit: Voll zugänglich
erhältlich als:
CHF 8.00
inkl. MwSt.
sofort verfügbar als Download
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Mehr InfosIronie entspricht nicht gerade dem Zeitgeist. Dessen apokalyptische Neigungen fordern jedoch Ironie geradezu heraus. Es geht diesem Buch darum, den technologischen Dämonien zu widerstreiten, indem man sie ironisiert, sie leicht und nicht schwer nimmt. Kierkegaard ist der Wegbereiter einer ironischen Moderne-Kritik, freilich mit ernstem religiösem Migrationshintergrund. Nietzsche zerlegt den Szientismus, so dass seither alle Bemühungen ihn objektiv zu begründen, Illusionen bleiben. Sartre befreit das Individuum von seiner Abhängigkeit von Autoritäten jegliche Art, was diese ironisiert und somit schwächt. Deleuze, Guattari eröffnen Fluchtlinien aus der durch Experten bevormundeten Gesellschaft in Form von Verwandlungen, was sich bei Judith Butler spiegelt. Derrida zerlegt gespenstisch Marx' Kritik, die sich in Genealogie verwandelt. Ironie sollte nicht politische werden - Rorty gefällt das nicht. Aber sie verbleibt keineswegs im Privaten, sondern verhilft, die Politik weniger ernst zu nehmen. Just das eröffnet neue Perspektiven,das Soziale zu entdramatisieren, bringt mit Umberto Eco, die Wahrheit zum Lachen.
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