Sie kommt aus den Bergen. Kennt das Leben aus nächster Nähe, kennt das Schweigen, das zwischen Menschen, Tieren und Felsen herrscht. Er lebtin einer Stadt, sitzt in einer Mansarde, todkrank, und schreibt - als gäbe es kein Morgen.
Anna wächst in Bürglen, Uri, auf - mit ihrem Grossvater, der einst Säumer am Gotthard war und viele Geschichten aus dem Leben zu erzählen hatte.
Als die Kriege kommen und das Leben ihr nimmt, was sie liebte, packt Anna das Einzige ein, das Gewicht hat - und reist. Weit weg. In eine andere Welt.
"Der zweite Pfeil" ist die Geschichte einer unwahrscheinlichen Begegnung. Zwischen zwei Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten - und die einander brauchen, ohne es zu wissen. Zwischen gelebtem Leben und geschriebenem. Zwischen dem, was man trägt, und dem, was daraus entstehen kann.
Ein Roman, der tiefer reicht als seine Zeit - und näher geht, als man erwartet. Menschlich in jeder Zeile.
Youme Andai ist ein Schweizer Autor. Ein Pseudonym - nicht um sich zu verbergen, sondern weil manche Dinge sich freier entfalten, wenn man ihnen etwas Raum lässt.
Hinter diesem Namen steht ein Entrepreneur, der Menschen begleitet hat: in Extremsituationen, im Sport, in Veränderungen und in den stillen Momenten grosser Entscheidungen. Jemand, der weiss, wie sich Druck anfühlt - und was Menschen trägt, wenn der erste Pfeil sein Ziel verfehlt.
Er glaubt an Geschichten. Nicht weil sie unterhalten - obwohl sie das tun -, sondern weil sie Wahrheiten in eine Form bringen, die das Herz erreicht, bevor der Verstand Widerstand leistet - und dann geschieht etwas, das keine Schule lehren kann: Geschichten sind Erleben. Erleben wird zu Erfahrung, und Erfahrung sinkt tiefer in uns ein - dort, wo Wissen nicht nur verstanden, sondern unvergesslich wird.
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