Der "Zwilling oder es war nur eine Wespe" ist die Spurensuche eines Kontinents nach sich selbst.
Viele Menschen spüren, dass sich in Europa etwas verändert hat. Die Symptome sehen wir jeden Tag: gesellschaftliche Spannungen, Orientierungslosigkeit, Vertrauensverlust, kulturelle Unsicherheit.
Doch oft diskutieren wir nur über die Symptome.
Es ist ein kulturkritisches Manifest über den Zustand Europas. Das Buch verbindet Geschichte, Werte, wirtschaftliche Realität und digitale Gegenwart zu einer grundlegenden Frage: Wofür steht Europa und was davon verteidigen wir noch bewusst? Was, wenn Europa seine Identität nicht verloren hat , sondern den Bezug zu ihr?
Die Grundlage dieses Buches bilden vor allem fünf Jahrzehnte meiner Beobachtungen, beruflicher Erfahrungen und persönlicher Reflexionen über Europa, gesellschaftlichen Wandel, wirtschaftliche Entwicklungen und die Folgen der Digitalisierung. Viele Gedanken, Leitthesen und Fragestellungen begleiten mich seit vielen Jahren.
Friedrich Erwin Baumann ist Autor, Essayist und langjähriger Beobachter gesellschaftlicher, kultureller und technologischer Entwicklungen in Europa. Über vier Jahrzehnte hinweg war er in verantwortlichen Führungsrollen an der Schnittstelle von Wirtschaft, Digitalisierung und Organisation tätig, in der Schweiz, Europa und Brasilien.
Er schreibt als Praktiker, der Systeme von innen kennt und deren kulturelle, geistige und menschliche Folgen hinterfragt. Zentrale Themen seiner Arbeit sind Identität, Verantwortung, kulturelles Gedächtnis, digitale Machtstrukturen und das Spannungsfeld zwischen Freiheit und Naivität.
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