Zwei Forderungen stehen stets im Mittelpunkt der Erstellung Technischer Dokumentation: Eine hohe Wiederverwendung der Texte in den marktspezifischen ausgangssprachlichen Informationsprodukten und eine kosteneffiziente und schnelle Übersetzung in die erforderlichen Zielsprachen. Beiden Forderungen begegnet der tekom-Praxisleitfaden mit dem Ansatz: Standardisierung der Textproduktion sowie geeignete Regeln für konsistente und übersetzungsgerechte Texte.
Gute Gründe für den Praxisleitfaden: - Sie möchten die Textqualität erhöhen und suchen nach verbindlichen, allgemein akzeptierten Schreibregeln. - Sie arbeiten bereits mit Schreibregeln, suchen aber nach Anregungen für weitere Regeln und Informationen zur Verbesserung bestehender Regeln. - Sie möchten übersetzungsgerecht schreiben. - Sie möchten auf kleinem Raum oder platzsparend schreiben. - Sie planen den Einsatz eines Sprachprüfwerkzeugs oder sind gerade in der Einführungsphase. - Sie möchten von Grund auf einen schreibtechnischen Standard für Ihre Technische Kommunikation entwickeln. - Sie wollen Erfolgsfaktoren bei der Einführung einer kennzahlenbasierten Qualitätsmessung definieren. - Bestimmte Qualitätskriterien stehen für Sie im Vordergrund. - Sie haben keinen vollständigen Redaktionsleitfaden oder schreiben nur gelegentlich und Sie wollen Ihre redaktionelle Kompetenz verbessern.
Dipl.-Germanist, ist Senior Consultant und Head of Projects bei der doctima GmbH in Fürth. Mit über 25 Jahren Erfahrung in der Technischen Kommunikation spezialisiert er sich auf Content-Strategien, die Optimierung von Redaktionsprozessen und Content-Management für digitale Informationsprozesse. Er betreut Kunden aus Software, Maschinenbau und Medizintechnik und berät, schult und coacht Anwender:innen und Teams. Dabei spielt das 'Regelbasierte Schreiben' eine zentrale Rolle. Als Spezialist für digitale Informationsprozesse unterstützt er die Entwicklung modularer und standardisierter Inhalte und ist Experte für das Topic-Konzept, das in der Technischen Redaktion zunehmend angewendet wird.
Nadja Kadoch
M.A., hat Germanistik und Romanistik an der Universität zu Köln studiert. Nach einigen Jahren in Redaktions- und Verlagsbüros im Umfeld mehrsprachiger Publikationen ist sie seit 2012 bei Endress+Hauser SE+Co. KG in der Abteilung für Technische Kommunikation für das Übersetzungs- und Publikationsmanagement zuständig. Neben ihren Hauptaufgaben im Übersetzungsmanagement hat sie mehrere Jahre im gruppenweiten Projekt zur Einführung der Firmenterminologie mitgearbeitet. Ebenso war sie maßgeblich beteiligt bei der Ausarbeitung und Einführung von Schreib- und Stilregeln für die Technische Kommunikation.
Ursula Reuther
studierte Angewandte Sprach- und Übersetzungswissenschaft und ist seit 1986 in dem Bereich Sprachverarbeitung und Sprachtechnologie in der Entwicklung und Projektbetreuung tätig. Zunächst in verschiedenen Forschungsprojekten, dann in der Produktentwicklung bei der IAI Linguistic Content AG. Seit 2011 ist sie für die Congree Language Technologies GmbH tätig und berät Kunden als Chief Linguistic Consultant in allen linguistischen Belangen im Kontext Sprachtechnologie. Ihre Arbeits- und Interessenschwerpunkte sind Sprachstandardisierung sowie Kontrollierte Sprache und Terminologie. Als Mitglied in DIN- und ISO-Normungsgremien konnte sie ihr Fachwissen immer wieder einbringen. Außerdem wirkte sie bei mehreren tekom-Publikationen und tekom-Schriftenreihen als Autorin mit.
Mareike von der Stück
ist Senior Consultant bei der Schmeling + Consultants GmbH. Die fachlichen Schwerpunkte der Wirtschaftsingenieurin liegen in der Strukturierung und Standardisierung der Technischen Kommunikation sowie in den Einsatzgebieten von Sprachtechnologien. Ein besonderes Anliegen ist ihr die Weiterentwicklung von Technischen Redaktionen, wobei sie sich für wissenschaftlich fundierte Ansätze zur Optimierung der Arbeitsmethoden engagiert. Als aktives Mitglied im tekom-Beirat für Aus- und Weiterbildung bringt sie ihre Expertise gezielt in die Förderung der Profession ein. Ihr Antrieb ist es, die Welt durch exzellente Technische Kommunikation besser zu machen und das Selbstbewusstsein sowie die Selbstwirksamkeit von Technischen Redakteurinnen durch fundiertes Know-how zu stärken.
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