Wenn wir Künstliche Intelligenz wirklich begreifen wollen, reicht es nicht, sie als Software zu betrachten. Wir müssen sie als Organismus denken. Mit Zellen, Organen und einem Stoffwechsel. In "Die Biologie der KI" nehmen wir euch mit an die Schnittstelle zwischen Technologie und Natur. Wir übersetzen die Architektur moderner Sprachmodelle in die Welt der Biologie.
Wer dieses Buch liest, versteht große KI-Modelle auf einmal intuitiv: Das Kontextfenster arbeitet wie eine selektive Zellmembran. Das Training der Modelle ist ein Stoffwechselprozess. Und die Milliarden Parameter? Die digitale DNA der Maschine. Die Datacenter der Tech-Konzerne bilden das physische Skelett, Strom fließt wie Blut durch die Adern dieses globalen Körpers.
Aber der Organismus ist anfällig. Wir schauen uns die dunkle Seite der Technologie aus einer klinischen Perspektive an: Prompt Injections wirken wie virale Infektionen, Datenvergiftungen gleichen einer schleichenden toxikologischen Belastung, und KI-Halluzinationen verhalten sich wie unkontrolliertes Zellwachstum in der Onkologie.
Gleichzeitig erklären wir schonungslos, warum wir so leicht emotionale Bindungen zu Chatbots aufbauen, obwohl diese Maschinen keine Psyche und keine Gefühle besitzen. Die Modelle nutzen Mechanismen sozialer Mimikry. Unsere menschliche Neigung zur Pareidolie lässt uns Gesichter, Absichten und Empathie sehen, wo in Wahrheit statistische Sprachmuster existieren.
Und wir werfen einen Blick auf den Stammbaum der Technologie: Wir durchleben gerade die kambrische Explosion der KI. Wohin führt diese Evolution, und wann betritt mit der Artificial General Intelligence (AGI) der digitale Homo sapiens die Bühne?
"Die Biologie der KI" ist kein trockenes Lehrbuch. Es liest sich wie ein langer Abend mit Freunden, bei dem man Deep Learning, neuronale Netze und Transformer-Architekturen auf einmal begreift. Für Einsteiger, Tech-Begeisterte und alle, die verstehen wollen, wie die prägendste Technologie unseres Jahrhunderts lernt, atmet und wächst. Nach dieser Lektüre wirst du nie wieder einen Prompt tippen, ohne kurz an Transkriptionsfaktoren zu denken. Dein Organismus freut sich schon.
Mark Zimmermann beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit der Digitalisierung großer Organisationen. Als Experte für Enterprise Mobility und KI-Implementierung hat er skalierbare Plattformen für mehrere zehntausend Nutzer aufgebaut. Er ist Autor, Speaker und Podcast-Host (Think Different. Think AI.") mit Fokus auf die praktische Anwendung von KI in Unternehmen.
Jens Scharnetzki gestaltet digitale Erlebnisse seit 1997. Was in der Multimedia-Produktion begann, führte ihn durch Interaction Design, Frontend-Entwicklung, Product Ownership und UX Leadership. Immer einen Schritt vor dem, worauf die Branche gerade schaute. Heute heißt das: Agent Experience. Er ist überzeugt, dass wir an einem Kipppunkt stehen, weg vom Interface-Design hin zu Systemen, die eigenständig handeln, delegieren und koordinieren. UX ist für ihn nicht mehr der Moment der Interaktion. Es geht um Vertrauen, Zeit und die unsichtbare Schicht zwischen Menschen und den Agenten, die in ihrem Auftrag arbeiten. Als Chief Product Owner und Head of Experience Design denkt er öffentlich über diese Fragen nach, auf LinkedIn und im Podcast "Think Different. Think AI.", den er gemeinsam mit Mark Zimmermann hostet. Seine Frameworks wie Temporal UX, Orchestration UX und der AX Stack geben Designern und Produktleuten Begriffe für Probleme, die noch keine Namen haben
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