Die DLRG 1925-1945 - Zwischen Idealismus und NS-Ideologie

Die DLRG 1925-1945 - Zwischen Idealismus und NS-Ideologie

Andreas Kloke, Magdalena Loska, Kerstin Teicher , Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft DLRG e. V. (Hrsg.)

Geschichte & Biografien

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16,8 MB

DRM: Wasserzeichen

ISBN-13: 9783695149483

Verlag: BoD - Books on Demand

Erscheinungsdatum: 06.11.2025

Sprache: Deutsch

Schlagworte: DLRG, Geschichte, NS-Zeit, Wasserrettung, Rettungsschwimmen

Barrierefreiheit: Eingeschränkt zugänglich

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Dies ist die erste fundierte Darstellung der Geschichte der DLRG von 1925-1945. Von der dramatischen wirtschaftlichen Situation der DLRG 1925 über die wachsenden Erfolge der Folgejahre bis hin zur DLRG im Nationalsozialismus und ihrem Verbot durch die Alliierten werden die wissenschaftlichen Ergebnisse in gut verständlicher Weise dargestellt.
Teil 1 beleuchtet die zeitliche Entwicklung der DLRG in diesen Jahren: Versammlungen und Entscheidungen, Veränderungen in Führungsstrukturen und Satzung, Aufbau der Ausbildung und Organisation des Wasserrettungsdienstes - immer aus der Perspektive der DLRG-Zentrale in Berlin und im Wechselspiel mit ihren Landesgliederungen in den Regionen.
Teil 2 nähert sich den Menschen, die die DLRG damals wieder neu organisierten, die dem Gedanken der Lebensrettung erneute Geltung verschafften und die - individuell unterschiedlich - die verhängnisvolle Entwicklung nach 1933 (mit-) trugen. Aus Idealisten, die sich 1925 eine demokratische Satzung gaben und ihr Leben der Lebensrettung widmeten, wurden innerhalb weniger Jahre vielfach überzeugte Anhänger der NS-Ideologie - oder ihr Opfer.
Teil 3 stellt wichtige Aspekte der DLRG-Arbeit vertiefend dar. Dies sind die (tägliche) Arbeit der Gesellschaft betreffende Themen der damaligen DLRG wie: Ausbildung/Prüfungen, Wasserrettungsdienst, Medizin/Ärzte, Satzung, Finanzierung, Öffentlichkeitsarbeit, Embleme, Lehrscheine und die Landesverbände in jener Zeit. Daneben wird auf die Situation der jüdischen Mitglieder eingegangen. Den Frauen in der DLRG und der Jugend wird ein eigenes Kapitel gewidmet. Weitere Themen: Olympische Spiele 1936, Reichsschwimmwoche, uniformierte Lebensretter, Sprache.
Ca. 300 größtenteils unbekannte Fotos, Dokumente, Graphiken, Organigramme und Urkunden veranschaulichen das Beschriebene. Über QR-Codes können zusätzliche Informationen und aktuelles Vergleichsmaterial abgerufen werden.
Behandelte Biografien: Georg Hax, Franz Breithaupt, Willy Hebekerl, Georg Dreher, Theodor Lewald, Herzog von Coburg, Paul Kellner, Gustav Putzke, Karl Broßmer, Karl Löhr, Wolfgang Kohlrausch, Heinrich Franzmeyer, Bruno Mau, Gliederungen: Mirko Altgayer, Robert Goldenring, Joseph Reusch, Paul Schulz, Michael + Thea Spoden, Werner P. Rothe, Ernst Wachsmuth, Otto Kneip, Otto Leib.
Andreas Kloke

Andreas Kloke

Andreas Kloke, Studiendirektor i. R., studierte Sportwissenschaft, Germanistik und Philosophie an der Universität Heidelberg. Er unterrichtete verschiedene allgemeinbildende Fächer, unter anderem Geschichte, an Berliner Schulen. Seit 2019 begleitet er als Lektor wissenschaftliche Projekte.

Magdalena Loska

Magdalena Loska

Magdalena Loska ist freiberufliche Übersetzerin und Lektorin und arbeitet im Community Management. Sie hat einen Bachelor in Literaturwissenschaft und Anglistik sowie einen Master in Translation. In ihrer beruflichen Laufbahn hat sie mehrere wissenschaftliche Projekte begleitet, wobei ihr besonderes Interesse an Geschichte, Literatur und Judaistik im Vordergrund stand. Durch ihre umfangreichen Sprachkenntnisse war sie häufig mit Quellen und Archiven aus Polen und Israel in Kontakt.

Kerstin Teicher

Kerstin Teicher

Dr. Kerstin Teicher ist promovierte Wirtschaftswissenschaftlerin und besitzt den Lehrschein der DLRG, den Bootsführerschein und die Trainerlizenz für Schwimmen und Rettungsschwimmen. Sie war viele Jahre aktiv in der DLRG Berlin in der Ausbildung, im Wasserrettungsdienst und als Erste-Hilfe-Ausbilder. Seit über 30 Jahren forscht und publiziert sie an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Praxis. Ein besonderes Anliegen ist ihr, Themen zielgruppengerecht und anschaulich in einen Kontext zu bringen.

Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft DLRG e. V.

Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft DLRG e. V. (Hrsg.)

Die DLRG (Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft) ist eine Wasserrettungsorganisation und wurde 1913 in Leipzig gegründet. Ihre Kernaufgaben sind Schwimm- und Rettungsschwimmausbildung, Aufklärung über Wassergefahren und Wasserrettungsdienst. Die DLRG bildet durch ihre Mitglieder und Gliederungen die größte freiwillige und führende Wasserrettungsorganisation Deutschlands, Europas und der Welt.
Damit übernimmt die DLRG eine wichtige gesellschaftliche und soziale Aufgabe. Sie arbeitet auf freiwilliger und ehrenamtlicher Grundlage, nach demokratischen Prinzipien und im partnerschaftlichen Miteinander. Alle Gliederungen, die den Namen der DLRG führen, richten ihr Tun und Handeln an den gemeinsamen Regeln und Werten aus. Vertrauen, Glaubwürdigkeit, gemeinschaftliches und humanitäres Handeln bilden die Grundlage des verbandlichen Umgangs. Darin liegt die Stärke der DLRG.
Rund 50.000 Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer wachen jährlich Millionen Stunden über die Sicherheit von Badegästen und Wassersportlern. Sie engagieren sich darüber hinaus in der örtlichen Gefahrenabwehr und bilden Einheiten der rund 80 DLRG-Wasserrettungszüge für den Bevölkerungs- und Katastrophenschutz. Die DLRG zählt über 600.000 Mitglieder. Mehr als 1,3 Millionen Förderinnen und Förderer unterstützen die lebensrettende Arbeit mit Spenden. Schirmherr ist der jeweilig amtierende Bundespräsident.

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