Die Dojokun beinhaltet Regeln, die im Dojo, dem Übungsraum des Kampfkünstlers, das Verhalten der Übenden bestimmen.
In der Auseinandersetzung des eigenen Verhaltens bezogen auf diese Regeln entsteht ein Prozess der Selbsterkennung. Diese fortwährende Auseinandersetzung mit dem eigenen Verhalten bildet dann die Grundlage, seinen Charakter zu verbessern.
Verbessern bedeutet in diesem Fall, dass man ausgeglichen wird und respektvoll mit anderen Menschen umgeht.
Wenn diese Regeln auch Anwendung außerhalb des Dojos finden, können sie einen positiven Beitrag leisten, das Sozialverhalten in der Gesellschaft zu verbessern. Dabei sind diese Regeln unabhängig von religiösen und weltanschaulichen Vorstellungen.
Dieses Buch beschreibt auch anhand von Beispielen den Weg der Selbsterkenntnis und der Reflexion mit anderen Weggefährten.
Seit 1977 trainiere ich Karate. Nach anfänglich ausschließlich harter körperlicher Ertüchtigung bekamen andere Aspekte des Karatedo immer mehr Bedeutung für mich. Allein durch den Einfluss der Etikette und den respektvollen Umgang der Karateka untereinander im Dojo hat sich mein Verhalten positiv verändert. Dabei haben mir auch die Dojokun geholfen.
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