Was bleibt von der Seele, wenn alles erklärbar wird?
Wir wissen, analysieren, optimieren. Doch je genauer wir die Welt vermessen, desto deutlicher tritt eine stille Spannung hervor: zwischen dem, was wir verstehen, und dem, was uns im Innersten bewegt.
In 30 eigenständigen Miniaturen erkundet Die gezähmte Seele die feinen Risse unseres Selbst. Von Zenons Paradoxien bis zu Slavoj Zizek, von großen Gedanken bis zu unscheinbaren Alltagserfahrungen führt Aris Vestergard durch jene Zwischenräume, in denen Bewusstsein, Anthropologie und Zeitgeist aufeinandertreffen.
Dabei fragt das Buch nach Genuss und Unbehagen, nach Anpassung und stiller Gegenwehr - und danach, wie unsere innere Lebendigkeit allmählich gezähmt wird.
Ein literarisch-philosophisches Debüt für Leser*innen, die nicht nur verstehen, sondern spüren wollen.
Vielleicht ist die Seele nicht verloren. Vielleicht hat sie nur gelernt, still zu werden.
Aris Vestergard ist Essayist und Autor literarisch-philosophischer Texte. Er veröffentlichte und produzierte - teilweise unter anderem Namen - journalistische und essayistische Arbeiten, Dokumentationen, Drehbücher und Lyrics sowie Beiträge für Funk und Fernsehen. Mit Die gezähmte Seele legt er sein philosophisches Debüt in literarischer Form vor: einen Essayband über Bewusstsein, Selbstdomestizierung, Zeitgeist und die leisen Bewegungen des modernen Selbst.
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