Ein Zauberer, der böse Zeitgeist Täuschebein, bedroht die Erde. Er hasst die Natur und will eine neue, bessere Welt aus seinen künstlichen Erfindungen erschaffen. Rosmarie und ihre Mutter Leela Goldfuß, eine arme unbekannte Künstlerin, erfahren, dass es nur eine Rettung gibt: Sie müssen Abrablühdabra, das einzig wahre, wunderbare, globale Dorf im Garten der Träume finden! Dort hütet die geheimnisvolle Zauberin Gaia Wildwuchs das grüne Herz, das einzige Mittel, um den bösen Zeitgeist zu besiegen.
Friede Goldmoos verbrachte ihre Kindheit in den Sechzigerjahren in einem Haus auf einem Berg, umgeben von Gärten, Streuobstwiesen und grasenden Kühen, einer Welt, in der es noch viel wilde Natur gab. Ihr erstes Frühlingsgedicht trug sie, verschämt unter dem Couchtisch sitzend, ihrer ebenfalls dichtenden Oma vor. In der Schule musste sie ihre Aufsätze immer vorlesen. Die Deutschlehrerin sagte, sie werde einmal Dichterin. Nach dem Abitur studierte sie nur kurz und arbeitete dann in verschiedenen Bereichen, aber immer schrieb und malte sie. Sie zog in eine große Stadt, bekam Kinder, eröffnete eine Töpferei und zog wieder aufs Land in ein klitzekleines, wildbewachsenes Häuschen, auf dessen Dach weiße und bunte Tauben gurren. Im Garten liegen ein Hund und eine Katze in der Sonne, summen Bienenvölker und im Atelier brüten im Sommer Rauchschwalben. Und wenn sie nicht gestorben ist, dann träumt, töpfert, malt und dichtet sie noch heute dort und sammelt fleißig Wildkräuter.
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