Sie sind breit aufgestellt im Budosport und haben reichlich Erfahrung im Karate und Jiu-Jitsu, gesammelt. Momentan trainieren sie Krav Maga, Systema und spezielle Messertechniken im Urban Combat. Alles megainteressant, aber irgendwie fehlt ihnen gerade der letzte Kick.
Was also tun?
Vielleicht haben sie ja Lust, sich in die letzten Geheimnisse des Kyusho Jitsu / Dim Mak einzuarbeiten. Das wird zwar einiges an Theorie erfordern, ihnen aber - gerade bei ihrer langjährigen praktischen Erfahrung - äußerst nützlich sein, denn dieses neue Wissen wird ihre Performance auf der Matte ungemein bereichern, da sind wir uns absolut sicher.
Wenn sie also unbedingt wissen wollen ...
... wieso Schläge auf die Milz viel zum Mythos des "verzögerten Todes" im Kyusho Jitsu / Dim Mak beigetragen haben ... wie Angriffe auf bestimmte Vitalpunkte zu einem signifikanten Abfall der Herzfrequenz mit gleichzeitiger Verminderung der Herzkraft führen, ... warum ein Schlag auf bestimmte Vitalpunkte am Hinterkopf zu einer kurzzeitigen Bewusstlosigkeit führt, während die sanfte Massage derselben Punkte eine Weckreaktion bewirkt, ... wie ein Spasmus des Zwerchfells provoziert werden kann, vorausgesetzt, es werden Punkte auf der Daumenseite, nicht aber auf der Kleinfingerseite des Unterarms attackiert, ... wie bestimmte Schläge zu einem klassischen K.O. führen, weil das Gehirn nicht entscheiden kann, wo die Schmerzsignale herkommen
dann sollten sie dieses Buch unbedingt lesen, denn alle diese Fragen werden ihnen hoffentlich verständlich und nachvollziehbar beantwortet.
Steigen sie ein, begleiten sie uns auf einer Reise durch die faszinierende Welt des Kyusho Jitsu / Dim Mak und nehmen sie sich als Andenken mit, was auch immer für sie selbst oder für ihren Kampfstil von Nutzen sein könnte.
studierte in München Humanmedizin, habilitierte im Fachgebiet "Physiologe und Pathophysiologie" und war als Facharzt für Herz- und Kardiovaskularchirurgie an den Universitäten Göttingen und Köln tätig.
Schnell war dem Arzt und Wissenschaftler klar, dass es sich bei Kyusho Jitsu / Dim Mak um die älteste der überlieferten Kampfkünste handeln muss, mehr noch, die ersten Kampfkünstler müssen fraglos Ärzte oder Heilkundige gewesen sein, denn ohne das Wissen um die Wirkprinzipien der Akupunktur als Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin, die seit nunmehr fast drei Jahrtausenden bekannt ist, hätte Kyusho Jitsu / Dim Mak als Kunst der Vitalpunkte niemals entwickelt werden können.
Fasziniert widmete er sich sehr intensiv dem neuro-physiologischen und -anatomischen Background dieser Kampfkunst, dessen Techniken und Wirkungen für ihn schließlich auf der Basis der Segmentanatomie und Segmentakupunktur "entschlüsselbar" wurden. So eröffneten sich dem Mediziner nicht nur ein völlig neues Verständnis der chinesischen Medizin mit einer konkreten neurowissenschaftlichen Basis für die Akupunktur, sondern über die Segmentanatomie auch ein neuer Blickwinkel auf die westliche Medizin mit ihren manuellen Techniken, wie sie etwa in der Osteopathie, Physiotherapie und manuellen Medizin Anwendung finden. Der Kampfsportler andererseits war begeistert von der ganz eigenen kampftaktischen und kampftechnischen "Ästhetik", die dieser Kampfkunst innewohnt und - zumindest für ihn - in keinem anderen Budostil zu finden ist.
Prof. Korb lehrt und trainiert Kyusho Jitsu / Dim Mak seit vielen Jahren in einem selektiven Kreis erfahrener Kampfsportler aus den verschiedensten Budorichtungen.
Dr. Ann-Sophie Korb BSc (Hons), MSc (MedSci), PhD, FHEA, MRSC
studierte an den Universitäten in Keele und Glasgow. Sie arbeitet gegenwärtig als Forensikerin bei der Scottish Police Authority in der Abteilung der "Post-Mortem Toxicology", gleichzeitig lehrt sie als Dozentin an der University of the West of Scotland im Fachgebiet "Forensic Science and Forensic Toxicology".
Von Anfang an hat sie die Studien des Vaters mit großem Interesse begleitet und gilt heute im Kreis der Kampfkunst-Gruppe als Expertin im Bereich des JINTAI, d.h. in der Analyse von anatomischen Schwachstellen im menschlichen Körper, die für destruktive Angriffe prädestiniert sind.
Ein besonderes Augenmerk richtet die Naturwissenschaftlerin auf KI (Körperintuition) mit den entsprechenden körperlichen Übungen, die einen elementaren Bestandteil unserer Kampfkunst bilden. Längst hat sie erkannt, dass dieser mentale Zustand optimal in den universitären Berufsalltag, aber auch in ihr Golfspiel übertragen werden kann. "Es hat heute richtig gut gespielt, ich war im KI", ist einer ihrer Lieblingssätze.
Website: www.renshi-dao.com
Holger Schroers
Holger Schroers Dipl.-Ing.
begann 1991 mit Shotokan Karate, interessierte sich aber auch immer für andere Kampfsysteme. Er trägt derzeit mehrere Schwarzgurte im Karate und Kyusho Jitsu.
Sein Hauptinteresse liegt im Bereich der effektiven und effizienten Selbstverteidigung. Vor einigen Jahren begann er seine Forschungen, um das Prinzip hinter den Techniken des Dim Mak und Kyusho Jitsu zu verstehen. Die traditionelle chinesische Medizin (TCM) reichte ihm als Erklärungsmodell nicht aus. Nach und nach gewann er tiefere Einblicke in die TCM, Anatomie, Neurologie und Neurophysiologie, vor allem im Zusammenhang mit den Kampfkünsten. Mit diesem Wissen, kombiniert mit seinem Hintergrund als Diplom-Ingenieur in den Naturwissenschaften, gründete er das Projekt www.kyusho.one und verfasste bereits zwei Bücher zu den Grundlagen dieses Themas.
Sein Interesse erstreckt sich auch auf die Erforschung des Unterbewusstseins, das einen großen Teil unseres Handelns, Denkens und Fühlens steuert. Er sieht im mentalen Training auch einen wichtigen Aspekt im Leistungssport und betont die Bedeutung der Beeinflussung der Gesundheit durch Gedanken und Emotionen. Aus diesem Grund absolvierte er auch eine Ausbildung zum Hypnose-Therapeuten, um einen Zugang zu den gängigen Werkzeugen in der Kommunikation mit dem Unterbewusstsein zu erlangen.
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