Selbstbestimmt älter werden - ist das eine Kunst oder eine »kleine« Herausforderung? Dieses kurze Sachbuch lädt dich ein, das Älterwerden für dich zu ergreifen: als Phase der Selbstgestaltung, Gelassenheit und inneren Ruhe. Der letzte Lebensabschnitt wird betrachtet, aber nicht im üblichen gesellschaftlichen Bild der Schwere, sondern es werden die Möglichkeiten der eigenen Gestaltung in den Vordergrund gerückt. Dieser Blick hilft, mit Unsicherheiten und Ängsten umzugehen. Rente, Finanzen, Körper und Geist bleiben relevant, doch der Fokus liegt auf dem selbstbestimmten Älterwerden. Anregende Fragen helfen, die eigenen Möglichkeiten zu entdecken. Die Autorin regt an, eine Basis zu legen, damit Selbstbestimmung im Alltag wachsen kann. Begleitende Naturaufnahmen schaffen Raum zum Stillwerden und Nachdenken. Persönliche Literaturempfehlungen der Autorin bieten weiteres Material und Orientierung auf dem Weg zu einem selbstbestimmten Älterwerden.
Anne Dellgrün war 30 Jahre Unternehmerin. Ihr beruflicher Schwerpunkt lag im Konzeptionieren und Umsetzen von bedarfsgerechtem ambulantem Wohnen für Menschen aller Altersgruppen und Geschlechtergruppen, LSBTIQ-Community mit gesundheitlichen oder altersbedingten Einschränkungen. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stand dabei immer die Selbstbestimmung der Menschen mit dem Ziel, ihnen eine aktive Teilhabe zu ermöglichen. Eine enge Zusammenarbeit mit Menschen, die verschiedene Wohnformen nutzen, Menschen, die in diese investieren und den Wohnungsbaugesellschaften prägte ihre tägliche Arbeit, die für sie nicht nur eine Herausforderung, sondern auch eine Quelle großer Freude und Erfüllung war. Weiterhin engagierte sie sich in verschiedenen Ehrenämtern von gemeinnützigen Stiftungen und Vereinen im Bereich »Wohnen im Alter«. Anne Dellgrün lebt heute in Köln und begleitet aktiv eine gemeinnützige Stiftung in Gründung mit dem Schwerpunkt LSBTIQ-Community, Mehrgenerationenwohnen mit Pflege-WG. Der Impuls zu diesem Buch kam durch die vielen Begegnungen mit Menschen, die eine Alternative zu ihrer bestehenden Wohnmöglichkeit im Alter benötigten. Sie alle standen vor dieser Herausforderung und der überwiegende Teil von ihnen hatte sich bis zu diesem Zeitpunkt wenig bis gar nicht mit der Thematik »Wohnen im Alter« auseinandergesetzt.
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