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Die neue Heiligkeit der Arbeit
Warum Intensität wichtiger wurde als Maß
Geistes-, Sozial- & Kulturwissenschaften
ePUB
149,8 KB
DRM: Wasserzeichen
ISBN-13: 9783696301361
Verlag: BoD - Books on Demand
Erscheinungsdatum: 02.07.2026
Sprache: Deutsch
Barrierefreiheit: Voll zugänglich
erhältlich als:
CHF 7.00
inkl. MwSt.
sofort verfügbar als Download
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Mehr InfosDie neue Heiligkeit der Arbeit ist ein essayistisches Sachbuch über die moralische Aufladung moderner Arbeitskulturen. Im Zentrum steht die Frage, warum in Organisationen nicht mehr nur Leistung, Kompetenz und Beitrag Anerkennung erzeugen, sondern zunehmend sichtbare Verausgabung, Erschöpfung und permanente Verfügbarkeit.
Das Buch entwickelt den Begriff der Intensitätswürde: eine implizite Anerkennungsordnung, in der Menschen umso ernster genommen werden, je stärker sie Belastung verkörpern. Es untersucht, wie dadurch Engagement in Überhitzung kippt, Gelassenheit unter Verdacht gerät, Unentbehrlichkeit informelle Macht erzeugt und Fürsorge ohne Struktur die eigentlichen Probleme verdeckt.
Anders als ein Burnout-Ratgeber fragt dieses Buch nicht nach individueller Resilienz, sondern nach den kulturellen und organisationalen Maßstäben, die Erschöpfung belohnen. Es richtet sich an Leserinnen und Leser, die Arbeit, Führung, Organisation und Anerkennung neu verstehen wollen: Führungskräfte, HR-Verantwortliche, Organisationsberaterinnen und -berater sowie an sozialphilosophisch und gesellschaftsanalytisch interessierte Menschen.
Das Buch plädiert für eine Rückgewinnung des Maßes: Arbeit darf wichtig sein, ohne heilig zu werden. Engagement braucht Anerkennung, aber keine Selbstaufopferung. Würde entsteht nicht aus permanenter Steigerung, sondern aus tragfähiger Verantwortung.
Das Buch entwickelt den Begriff der Intensitätswürde: eine implizite Anerkennungsordnung, in der Menschen umso ernster genommen werden, je stärker sie Belastung verkörpern. Es untersucht, wie dadurch Engagement in Überhitzung kippt, Gelassenheit unter Verdacht gerät, Unentbehrlichkeit informelle Macht erzeugt und Fürsorge ohne Struktur die eigentlichen Probleme verdeckt.
Anders als ein Burnout-Ratgeber fragt dieses Buch nicht nach individueller Resilienz, sondern nach den kulturellen und organisationalen Maßstäben, die Erschöpfung belohnen. Es richtet sich an Leserinnen und Leser, die Arbeit, Führung, Organisation und Anerkennung neu verstehen wollen: Führungskräfte, HR-Verantwortliche, Organisationsberaterinnen und -berater sowie an sozialphilosophisch und gesellschaftsanalytisch interessierte Menschen.
Das Buch plädiert für eine Rückgewinnung des Maßes: Arbeit darf wichtig sein, ohne heilig zu werden. Engagement braucht Anerkennung, aber keine Selbstaufopferung. Würde entsteht nicht aus permanenter Steigerung, sondern aus tragfähiger Verantwortung.
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