"Die Protokollanten" ist ein literarischer Text in fragmentarischer Form. In kurzen Kapiteln schildert er den Alltag eines Mannes, der beginnt, seine Wahrnehmungen und Erlebnisse in einem fortlaufenden Protokoll festzuhalten. Der Erzähler beschreibt Begegnungen, Erinnerungen und Routinen aus seinem Leben, während sich sein Verhältnis zur Zeit, zur Umwelt und zu nahestehenden Menschen zunehmend verschiebt.
Der Text bewegt sich zwischen Alltagsszenen, inneren Wahrnehmungen und religiösen sowie kulturellen Bezügen. Alkohol, Musik, Reisen und wiederkehrende Rituale strukturieren die einzelnen Protokolleinträge. Eine lineare Handlung wird bewusst vermieden; stattdessen entsteht ein episodisches Bild einer Existenz zwischen Nähe und Distanz, Wachzustand und Rausch.
"Die Protokollanten" verzichtet auf eindeutige Deutungen und folgt einer beobachtenden, protokollierenden Erzählweise. Das Buch thematisiert Wahrnehmung, Entfremdung und das Festhalten des Gegenwärtigen.
Hinweis/Disclaimer
Dieses Werk ist literarische Prosa.
Es enthält Darstellungen von extremen inneren Zuständen und Verhaltensweisen. Der Text verfolgt keine belehrende, erklärende oder rechtfertigende Absicht und ist nicht als Anleitung, Verherrlichung oder Bewertung zu verstehen.
Alle Figuren, Handlungen und Dialoge sind fiktional. Ähnlichkeiten mit realen Personen oder tatsächlichen Ereignissen sind nicht beabsichtigt.
Die Verantwortung für die individuelle Lektüre und Interpretation liegt bei den Leserinnen und Lesern.
Hieronymus lebte sechzehn Jahre im Ausland, in Russland, Libyen und Ungarn. Heute lebt und schreibt er in Deutschland. Seine Texte kreisen um Menschen am Rand, um Absturz, Rausch, Schuld und die Frage, was bleibt, wenn Halt und Ordnung zerfallen.
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