In den letzten Wochen des Krieges hatten britische- und amerikanische Bomber viele große Städte nahezu in Schutt und Asche gelegt. Auch Bochum - und Wohnhaus und Werkstatt des Schreinermeisters Hermann Sommer blieben davon nicht verschont. Obdachlosigkeit und Nahrungsmangel beherrschten das Leben. Und obwohl jedem, der noch über eine halbwegs bewohnbare Unterkunft verfügte, ausgebombte Personen oder Familien zugewiesen wurden, gab es noch so viele, die in Ruinen ihr Leben fristeten. Und dann kam der Hungerwinter 45/46. Ohne ausreichendes Heizmaterial starben viele, die schon durch Hunger geschwächt waren. Neben der Versorgung mit Nahrungsmitteln bekam nun die Beschaffung von Wohnraum Priorität. Nachdem er seine Werkstatt wieder notdürftig aufgebaut hatte, begann auch der Schreinermeister mit dem Bau eines Mehrfamilienhauses. 6 kleine Wohnungen: Wohnküche, Schlafzimmer, Kinderzimmer und Bad - kein Luxus. Wichhtig war, dass die Menschen wieder ein Dach über dem Kopf bekamen. Doch die Zeiten ändern sich schnell - nicht nur bezüglich des Wohnungsbaus. Auch in der Familie des Schreinermeisters zeichnen sich schon bald bahnbrechende Veränderungen ab....
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