Heiliges Römisches Reich, 1107. Um seine Krone zu behaupten, benötigt König Heinrich dringend einen Sieg. Er bemüht sich, im Kampf gegen andere Fürsten seine Lorbeeren zu verdienen, doch Feinde lauern auch innerhalb der Reichsgrenzen. Im Verborgenen werden Messer gewetzt, und einmal mehr gerät Stephan von Waltenbach in eine Verschwörung, die immer grössere Kreise zieht, je tiefer er gräbt. Dabei hätte er bereits genug zu tun mit seinen eigenen Ländereien, wo ihm wegen einer Fehde mit einem benachbarten Adligen bald das Wasser bis zum Hals steht. Schnell wird ihm klar, dass er die Hilfe früherer Verbündeter benötigt, um sich dieser Herausforderung zu stellen. Währenddessen sucht sich ein frischer Novize aus dem Kloster Muri einen Platz in der Welt. Eine Reise nach Rom offenbart ihm, dass die Nachfahren Romulus' noch immer die Krallen und Reisszähne der Wölfin besitzen, die ihren legendären Vorfahren einst erzog. Er muss unangenehme Entscheidungen treffen, während das Zentrum der Christenheit immer tiefer im Chaos versinkt.
"Die Söhne der Wölfin" ist der dritte Teil der Reihe nach "Das Land der Flüsse" und "Die Tore zum Himmel".
Tobias David Gloor, geboren 1989 in der Schweiz, war schon immer begeistert von alter Geschichte und historischen sowie Fantasyromanen. Nach intensiver Beschäftigung mit den damaligen Ereignissen in Europa, speziell in der Nordschweiz und in Süddeutschland, veröffentlichte er 2015 sein Erstlingswerk "Das Land der Flüsse". 2018 folgte "Die Tore zum Himmel" als zweiter Band der Reihe. Im Jahr 2026 erschienen mit "Die Söhne der Wölfin" und "Das Feld der Hunde" die Teile drei und vier der Reihe um Stephan von Waltenbach.
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