Schlagworte: Bewegte Uhren dehnen nicht die Zeit, Dunkle Materie als Platzhalter für ein rätselhaftes Phänomen kann ersetzt werden durch Beschreibung von Kraftwirkungen krummlinig bewegter Materie., Torus-Modell erklärt quantenhaftes Verhalten., Translation mit zeitgleicher Rotation auf Torusoberflächen beschreibt Phänomene der Elektronenbewegung., Was ist das Wesen kinetischer Energie?
"Die übersehene Rotation" untersucht die Rolle einer Bewegungsform bei der Erklärung dreier unterschiedlicher Phänomene. Traditionell gibt es etablierte Lösungen (ohne Rotation), die allerdings nur unter Zuhilfenahme von Zusatzannahmen funktionieren. Der Autor zeigt auf, dass neben der Translation zwingend auch die gleichzeitige Rotation auf Schraubenbahnen zu berücksichtigen ist, wenn die Energiebilanzen stimmen sollen. Während die Translation von Objekten gut wahrnehmbar und damit messbar ist, spielen sich Rotationen (Schwingungen) oft im Mikrobereich ab und werden nicht unmittelbar wahrgenommen. Mit dem Übergang von einfacher Rotation auf Kreis- bzw. Schraubenbahnen hin zur "doppelten Rotation" von Objekten (z.B. Elektronen) auf Torus-Oberflächen wird der Zusammenhang zu Quantenphänomenen hergestellt. Die Schwingung eines Elektrons gleichzeitig entlang zweier aufeinander senkrecht stehender Bahnen führt zu in sich stabilen Strukturen, die bestimmten Resonanzbedingungen genügen und deshalb als "quantenhaft" beschrieben werden. Die Darstellung vermeidet jegliche Forderungen an die Natur und kommt mit klassischer Physik aus.
Der Mathematik- und Physiklehrer Klaus Gebler hat vierzig Jahre seinen Beruf auch als Gymnasiallehrer ausgeübt und über die Physik nachgedacht, die er seinen Schülern vermitteln sollte. In einer Zeit, wo von "Krise der Physik" die Rede ist, versteht sich das Buch als Beitrag zu einer Besinnung auf physikalische Selbstverständlichkeiten, wie sie Hermann von Helmholtz vertrat. Dieser letzte "Universalphysiker" warnte vor der Hinwendung zum reinen Denken, zur Spekulation, wo man Abstracta als Realien behandelte und damit mancherlei Täuschungen und Irrtümer erfahren musste, ohne die große Rolle von Theorien infrage zu stellen. Neben Ausflügen in die Welt der Physik hat sich der Autor mit dem Titel "Schöner Tag mit Schiffbruch" auch literarisch versucht. Das Buch "Als der Urknall Mode war" ist ein Reflex auf die ernsthafte Behauptung, dass Materie, Raum, Zeit usw. mit einem Knall aus dem Nichts erzeugt werden könne.
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