In einer bitterkalten Nacht will der sechzigjährige Astrophysiker Uwe seinem Leben ein Ende setzen. Doch dann begegnet er Ines - einer jungen Frau, verloren am Straßenrand, deren Aura ihn nicht mehr loslässt. Sie behauptet, aus einer anderen Welt zu stammen und von der drohenden Zerstörung der Erde zu wissen. Uwe nimmt sie bei sich auf, gerät immer tiefer in ihren Bann und steht bald vor der Frage, ob Ines eine Betrügerin, eine Visionärin oder die Botenfigur einer größeren Wirklichkeit ist. Der Roman erzählt von der Suche nach Sinn in einer überforderten Welt und davon, wie Menschen einander Halt geben, wo die eigene Zuversicht längst erschöpft ist.
Ruben Dellers, geboren 1958, sah als Zehnjähriger eine Werbung für einen Fotoapparat für fünf Franken. Er kaufte ihn und entwarf damit Bildgeschichten. Mit fünfzehn schrieb er sie auf, mit zwanzig verfilmte er sie. Dann wurde der Computer populär und er schrieb Programme und entfernte sich vom Literarischen. Doch 2014 entdeckte er im Internet den Berner Schriftstellerinnen- und Schriftstellerverein. Seit 2022 veröffentlichte er fünf Romane.
Es sind momentan noch keine Pressestimmen vorhanden.